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Tipps zum leichteren Verstehen des Master Key Systems

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Wie das Leben so spielt… Ich saß gerade an den FAQ Einträgen und schrieb dort einen über das Thema “Ich finde das Buch zu schwer. Was kann ich tun?” Nachdem ich meine Antwort dort geschrieben hatte, dachte ich mir, ich veröffentliche das gleich mal als Blogeintrag, damit es noch mehr Verbreitung findet, weil ja nicht jeder in die Fragen und Antworten reinschaut. Hier also meine kleine Zusammenfassung dessen. Möge es denen helfen, die sich durch die Titelzeile oben angesprochen fühlen.

Ich finde das Master Key System zu schwer. Wie kann ich es leichter verstehen und somit anwenden?

Das ist ganz einfach. Schaffe dir durch die folgenden Punkte/Hinweise eine mentale Grundlage, die dir für alles Weitere als Anhalt dient:

  1. Du bist weder dein Körper, noch dein Verstand. Du bist ein geistiges Wesen, das eine körperliche Erfahrung macht und sich sowohl Körper als auch Verstand als Hilfsmittel bedient.
  2. Wenn dir diese körperliche Erfahrung (auch Leben genannt) nicht gefällt, kannst du sie durch dein Denken jederzeit ändern, d.h. ein starkes Gegenargument unterbreiten, welches du oft wiederholst.
  3. Deine Körperzellen reagieren auf deine gedanklichen Anweisungen. Bewusstes, tiefes und rhythmisches Atmen ist dabei von großer Bedeutung.
  4. Gib dir zunächst die Erlaubnis, dass sich die Dinge in deinem Leben durch dein Einwirken ändern können – mit jedem Atemzug. Wenn du selbst nicht an deinen Erfolg glaubst, kann er sich auch nicht einstellen. Wie auch?
  5. Dem Universellen Bewusstsein (“Gott”) ist es egal, in welche Richtung du dich entwickelst – es will sich lediglich durch dich, wie auch alle anderen Manifestationen selbst erfahren; dir aber sollte es nicht egal sein. Daher ist geistige, moralische und körperliche Reinheit unabdingbar. Du weisst, was das für dich bedeutet!
  6. Es gibt eine Vorwärtsbewegung (“Entwicklung”) des Großen Ganzen, die methodisch, ordentlich und strukturiert abläuft. Sie ist schön, freudvoll, üppig. Sie ist Liebe. Sie basiert auf dem Gesetz der Anziehung.
  7. Du kannst dich mit dieser dir Gewissheit gebenden Ordnung in Einklang einfinden, d.h. ähnlich wie sie vorgehen, oder aber auch nicht. Die Ergebnisse unterliegen jederzeit auch dir nachvollziehbaren Gesetzmäßigkeiten.
  8. Wie jede körperliche oder handwerkliche Fähigkeit, kommt auch geistige Fähigkeit durch Übung, durch Wiederholung, zu dir. Es heißt nicht umsonst, Übung macht den Meister.
  9. Wenn du deine Gedanken auf positive (“schöne, erbauliche, angenehme”) Dinge ausrichtest, wirst du dir dieser bewusst. Bewusstsein bedeutet, einen direkten Bezug zu etwas zu haben. Bewusstsein gibt Kraft und Macht und dadurch vor allem Handlungsfreiheit. Das resultiert in Gewißheit, Zentriertheit und innerer Ruhe. Diese führen zu intelligenten Entscheidungen, d.h. Entscheidungen, die im Einklang mit der Vorwärtsbewegung des Großen Ganzen sind.
  10. Durch dein kontinuierliches gedankliches, emotionales, verbales und handlungstechnisches Ausrichten auf das Reiche, Gesunde, Liebevolle, Erbauliche, Freudvolle, … “ziehst” du diese Dinge verstärkt in dein Leben, weil Energie Aufmerksamkeit folgt.
  11. Du benutzt deine Phantasie, deine Vorstellungskraft, um dir im Geiste neue Bilder zu schaffen. Durch ein stetes Festhalten an diesen Bildern (“deine nicht nur geistige Beobachtung/Aufmerksamkeit”) nimmst du zunehmend Details wahr und bekommst Ideen und Konzepte, wie diese Bilder Wirklichkeit werden können. Diesen gilt es dann zu folgen, d.h. sie in die Tat umzusetzen, denn ohne Handlung gibt es keine Ergebnisse.
  12. Es gibt von allem genug, weil Geist (“Bewusstsein”) schöpferisch ist. Jegliche Aussage von Mangel und Beschränkung ist unwahr – ist eine Lüge. Es kann höchstens ein Verteilungsproblem sein. “Es gibt nicht genug von X” gibt es nicht!
  13. Du benutzt die Stille und Abgeschiedenheit, um dich auf das zu konzentrieren (d.h. deine Gedanken zu bündeln), was du verwirklicht sehen willst. Dabei siehst du den Wunsch als bereits bestehende Tatsache, d.h. als wäre der Wunsch schon in Erfüllung gegangen. Das dadurch entstehende Gefühl der Freude ist das Mittel zur schrittweisen Verwirklichung im Außen.

All das ist Gesetz, d.h. du kannst dich darauf verlassen, und genau DAS ist deine Chance!

Verinnerliche auch die 7 Kahuna Prinzipien:

  1. Die Welt ist so, wie du denkst, dass sie ist.
  2. Es gibt keine Beschränkungen.
  3. Energie folgt Aufmerksamkeit.
  4. JETZT ist der Kraftmoment.
  5. Zu lieben bedeutet, mit etwas glücklich zu sein.
  6. Alle Macht und Kraft kommt von innen.
  7. Das Maß der Wahrheit ist Effektivität.

Nimm dir nun bewusst ein paar Minuten, um das obige nochmal zu lesen und es in der Stille zu verinnerlichen. Wenn du dazu Fragen hast, kannst du die untenstehende Kommentarfunktion dazu benutzen.

Über den Autor

Helmar RudolphSeit 2007 befasse ich mich eingehend mit dem Master Key System. Diese Webseite ist das Resultat meiner Inanspruchnahme dessen, was mir als Vision vorschwebte. Darüber hinaus hat sich für mich über die Kalendersysteme der Mayas und weiterführende Literatur (Hermetik, Astronomie, etc.) ein grandioses Bild der Schöpfung aufgetan, das ich dir durch meine Beiträge, Videos und Vorträge nahe bringe. Mögest auch du einen Nutzen daraus ziehen und gelassen durch die gegenwärtigen Veränderungen segeln.Zeige alle Artikel von Helmar Rudolph

  1. Maik
    Maik08.05.2011

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    Hallo Stefan und Helmar,

    zu Teil 21:27… Da der universelle Geist nicht bewertet – da er allgegenwärtig ist -, braucht es der universelle Geist auch nicht für sich in Anspruch zu nehmen, was nun dienlich für MICH sei oder nicht. Ich und jeder Einzelne bestimmt alleine, was für mich und der Allgemeinheit von nutzen ist, nicht der universelle Geist.

    Der universelle Geist überlegt nicht, ob ich dass haben darf oder nicht; er “wartet” nur, dass ich die mir gegebenen Gesetze anwende, und um so mehr ich sie anwende und in Anspruch nehme, um so mehr werde ich erhalten und um so schneller werde ich dass erhalten, was mir und allen anderen dienlich ist.

    Geist ist einfach nur da und “wartet” darauf, dass ich “ihn” in Anspruch nehme, ihm sage was ich von ihm erwarte. Es ihm aufpräge. Solange mein inneres Verständnis dazu dient, dass es mir und der Allgemeinheit dienlich ist , wird es der universelle Geist bringen und keinerlei Nachfragen veranstalten oder mich bevorzugen.

    Der universelle Geist richtet sich nach Gesetzen, die besagen: “Das was du dir wünschst und daran glaubst, es bereits erhalten zu haben und es zum Nutzen und zur Entwicklung des Großen Ganzen dient, sollst du es haben – ohne Wiederworte.”

    Ich wünsche mir ein Haus! Welchen nutzen hat es für mich (ganz klar, glasklar :-) ) und welchen für die Allgemeinheit? (ganz klar, glasklar :-) ). Viele werden daran beteiligt, selbst beim frisch gekauften Morgenbrötchen oder beim Morgengebet. Der universelle Geist fragt nicht nach dem Warum ich es haben will, oder sagt: “Ne, du nich, du warst gestern nicht artig” ;-) .. Vergangenheit gibt es nicht… Danke, du universeller Geist!!!

    Maik

  2. Stefan
    Stefan04.05.2011

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    Hallo Helmar
    Ja da gebe ich Dir recht, diese Betrachtungsweise hat es in sich. Bin erst bei Kapitel 20 und habe soeben diesen Punkt gelesen. Dieser Punkt (Teil21/Punkt27) hat soviel Power in sich, da brauch ich Zeit zum Verdauen (gemeint ist mein Verstand). Ich hatte meine Aussage mit dem Hintergrund gemacht, dass ich einen sehr guten Freund im Bekanntenkreis habe, der von Geburt behindert ist. Daher nehme ich auch andere Betrachtungen zur hilfe für ein Verständnis solcher vom Verstand her unerklärlichen Tatsachen. In diesem Sinne schweige ich und studiere da MKS zu ende.
    Gruss Stefan

    PS: (2.Auflage2008) Euer Buch ist natürlich viel besser gemacht, was ja auch seine Wirkung hat.

  3. Stefan
    Stefan03.05.2011

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    Hallo Helmar
    Das mit dem Hund und der Eiscreme na ja….
    Ein System ist eine Hilfe zur Abbildung der Realität, was aber nicht bedeutet, dass alles mit dem System erklärbar ist. Ein System ist niemals absolut.
    Es gibt auch andere Systeme und Philosphien wie zB. Edgar Cayce, Silvia Wallimann oder Zeillinger. Körperliche Behinderungen sind mit dem MKS System nicht erklärbar! Und es gibt tatsächlich hellsichtige Menschen, die einem in Staunen versetzten könne, so dass die Welt plötzlich ganz anders aussieht als nur mit einem System.
    Das MKS wurde bereits vor dem 2008 übersetzt durch Elisabeth Liebl und ist erhältlich im Arkana Verlag (www.arkana-verlag.de)! Der Inhalt unterscheidet sich nicht so sehr von Eurem (Helmar&Franz).
    In diesem Sinne, ist eben alles eine Frage des Standpunktes von geistigen Wesen.
    Gruss Stefan

    • Helmar
      Helmar04.05.2011

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      Hallo Stefan,
      mir kommt hier gerade Teil 21, Punkt 27 vor die Nase. Vielleicht liest Du Punkt 5 mal unter diesen Gesichtspunkten, sprich: vielleicht macht es das verständlicher.
      Das MKS erklärt viele Erscheinungen nicht, darunter auch körperliche Behinderungen. Es erklärt aber Gesetzmäßigkeiten, die besagen, daß es für jede Wirkung eine ihr entsprechende Ursache gibt, auch wenn wir als Mensch sie verstandesgemäß nicht nachvollziehen können. Behinderung ist ja auch nur eine Bewertung unsererseits. Rein technisch ist etwas nur anders. Vielleicht kommt der Tag, wo der gewöhnliche Mensch diese andere Situation nicht mehr als Behinderung, sondern als Segnung ansieht, denn nur dann hat man auch den Polaritätswechsel vollzogen, der eine “Enthinderung” überhaupt erst möglich machen würde.
      LG, Helmar

      PS: Meines Wissens nach kam die Liebl Übersetzung erst 2008 heraus, d.h. nach der von Franz und mir, die ja am 1.5.2007 das Licht der Welt erblickte.

  4. Stefan
    Stefan02.05.2011

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    Hallo Helmar

    Sehr gute Hinweise. Ausser Punkt5 kann ich sonst vieles bestätigen.

    Punkt 5 ist für mich unlogisch, dass Gott es egal sein soll aber mir sollte es nicht egal sein. Für mich heisst es nicht, wenn vieles manifestierbar ist, dass es Gott egal sein solle wie ich mich entwickle. Wir als geistige Wesen verursachen eben auch Manifestationen, die wir nicht unbendingt bräuchten damit es uns eben besser ginge. Wir als geistige Wesen sind oft sehr entzückt über unsere Wirkungen die wir verursachen, dass wir unbedingt daran festhalten wollen. Wir haben die geistige Freiheit eben verursachen zu können und somit auch solange wir wollen auf Irrwegen zu gehen. Wenn ich die bisher studierten 20 Kapitel in Deine Betrachtungsweise heranziehe so ist Punkt 5 etwas unglücklich ausgefallen. Das Problem ist, dass manchmal Worte eben nicht alles beschreiben können, was wir an Bilder, Empfindungen bzw Erfahrungen erleben.

    Denn die Meditationsübungen im MKS-System geben viel mehr her als je in Worte fassbar sind. Wir sollten auch nicht alles immer analysieren was wir eben erfahren im innern. Ich bin auch der Meinung, dass eben diese Übungen auch nach dem Studium des MKS-Systems jeden weiter begleiten sollten, denn wir machen dabei im inneren weitere neue Erfahrunge die sich im Aeusseren zeigen werden. Dazu finde ich den Hinweis über die Atmung von Dir auch sehr gut, was im Buch “Geheimnisse der Yogis” ein enormes Potential enthält.

    Wir sollten auch nie vergessen, dass wir nicht nur unser Tagesbewusstsein haben um Gedanken zum Ausdruck zu bringen oder Erfahrungen zu machen, da diese im 3-dimensionalen Universum geschehen. Wir beurteilen eben vieles aus unserem Standpunkt des Tagesbewusstseins, also innerhalb eines Raumes (3-dimensionales Universum). Doch Entscheidungen aus dem Bauch oder vom Herzen haben andere Quellen, die wir niemals abtun sollten. Wie uns die Quanten-Physik aufzeigt gibt es noch mehr was wir mit unserem Verstand so nicht exakt beschreiben können, aber dennoch tatsächlich existiert. Wir alle benutzen das Internet und den Computer so selbstverständlich, obwohl hier Quanteneffekte ablaufen, wo unser logischer Verstand die Wirklichkeit dh die Ursache nicht erklären kann, aber die Wirkung für unsere tägliches Leben sehr hilfreich ist.

    In diesem Sinne studiere ich die letzten 4 Kapitel und wünsche allen MKS Anwendern gutes gelingen und Helmar mach weiter so.

    En Gruess aus der warmen Schweiz
    Stefan

    • Helmar
      Helmar02.05.2011

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      Lieber Stefan,
      ganz herzlichen Dank für deinen Kommentar. Mit Punkt 5 wollte ich zum Ausdruck bringen, daß es “da oben” nichts im Sinne einer Persönlichkeit gibt, die etwas für uns will oder auch nicht. Das “da oben” ist absolut, was bedeutet, daß es gleichzeitig etwas wolle und auch nicht. Daher ist es dem Großen Ganzen schon egal, in welche Richtung wir uns entwickeln, da es ja von allem immer genug erschafft, um auch individuelle “Dummheiten” oder Fehlkonstrukte wie die unsrigen über die Millenia auszugleichen. Wir sind es ja, die dieses Große Ganze durch unser Denken überhaupt erst erschaffen und ausmachen. Außerhalb unseres Bewußtseins gibt es das ja auch nicht. Befrage mal deinen Hund oder deine Eiscreme zu Gott. Es ist unser eigenes Denken, das dieses Konstrukt erschaffen und dann versucht hat, zwecks eigenen Vorteils zu klassifizieren. Und ja, mit dem Verstand oder logischen Denken können wir niemals alles bis ins Detail beschreiben, auch wenn wir da schon erstaunliche Fortschritte gemacht haben. Und dennoch ist es gerade dieses Denken, was uns immer weiter nach vorn bringt und der Natur die Geheimnisse entlockt, wie Haanel so schön schreibt.

      Also, nochmals: Es gibt keine übergeordnete Persönlichkeit, die uns etwas zuteilt oder auch nicht, sondern es sind wir selbst, die das tun – oder auch nicht. Gleichzeitig gibt es scheinbar eine Entwicklungsrichtung, die vom Primitiven zum Erhabenen führt, sich dann aber auch irgendwann (zumindest nach unserer heutigen Logik) wieder zusammenfalten muß, um sich erneut zu erfahren.

      Liebe Grüße aus Kapstadt,

      Helmar

  5. Maik
    Maik14.04.2011

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    Hallo Helmar,

    schön das du Tipps zur Anregung gibst, doch möchte ich eines dazu sagen. subjektiv wie immer und aus meiner Erfahrung heraus. Das Erkennen meiner Schwierigkeiten die ich wegen des MasterKeySystem hatte, wurden mir wie ein intuitiver Gedankenblitz offenbart.

    Ich habe zu viel auf das gehört was andere unter dem MasterKeySystem verstanden haben! Als ich alles ablegte, was andere darunter verstehen, habe ich das MasterKeySystem erst verstanden! Schwerer Satz? Ich denke du verstehst was ich sagen möchte. :-)

    Maik

    • Helmar
      Helmar15.04.2011

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      Hallo Maik,

      das wahre Verständnis des Master Key System zeigt sich letztendlich in den großen Gedanken und großen Taten, von denen Haanel im hinteren Teil des MKS spricht. Auch bei mir hat es einige Zeit gedauert, bis ich den Kern des MKS verstanden habe, aber auch das ist nicht endgültig, sondern es kommen immer wieder neue Erkenntnisse und Einsichten hinzu. Wenn diese aber nicht durch mich gelebt werden, sind sie sinn- und zwecklos, wobei wir wieder beim Anfang wären.

      LG,

      Helmar

      • Maik
        Maik15.04.2011

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        Hallo Helmar,

        das einwirken von außen ist sicher nötig, schon alleine durch Haanels Worte und deren Vertreter und ihr Handeln. Dafür fühlst du dich ja auch berufen und tust diesbezüglich auch viel dafür und mit Erfolg. Doch der Kern des MKS ist eine inneres Erkennen und dazu sind auch äußere Einflüsse vorerst sehr hilfreich. Ich konnte nicht von den äußern Einflüssen loslassen, und dies bereitete mir Schwierigkeiten den Kern des MKS zu verstehen. Als ich losgelassen habe und alle äußeren Einflüsse, sich selbst überlassen habe, verstand ich erst.

        So gesehen ist es ja überall so, auch in der Schule. Der Lehrer vermittelt, doch irgendwann ist der Lehrer nicht mehr nötig. Sicherlich studiere ich weiterhin das MKS, doch ich greife auf keine Fragen mehr zurück die an Auswirkungen, also an Außenstehende gerichtet ist, bezüglich des MKS. Die Schwierigkeit lag genau in diesem Bereich, ich suchte Antworten bei anderen im außen, Anstatt in mir selbst zu suchen. Irgendwann, denke ich jetzt, wird jeder MKS-Student diese Situation erreichen, nicht mehr im außen zu suchen, doch bis dahin ist ein Helmar ;o) immer ein gutes Beispiel und ein guter Ratgeber und wie auch andere in deinem Team. Schwierigkeiten und Auseinandersetzungen sind dann vergessen und, wie du so schön schreibst, es gibt einen neuen Anfang.

        PS: Die Taten folgen dann sowieso, da Taten ja letztendlich die Auswirkung der vorherrschenden Geisteshaltung bedeuten. Das MKS lehrt wie “richtig” gedacht wird, und dies zeigt sich dann im Handeln. Konstruktiv, bewusst und systematisch. Dieses Handeln ist dann allerdings ein mehr unbewusster Akt der Tat, es wirkt sich nur noch aus, weil sich ein überzeugter MKS-Student über sein Handeln keine Gedanken mehr machen muss, da er es ja im Vorfeld schon bestimmt hat, wie er handeln wird. Wer sich vom universellen Geist lenken lässt, ist, denke ich, sehr Nahe Dinge zu tun die andere für unmöglich hielten. Da sie von INNEN heraus kommen.

        Danke für deine Antwort! Maik