katze mit master key system hoerbuch

Das Master Key System ist mir zu trocken – oder – Alles für die Katz?

Beim letzten Vortrag in München meinte ein Teilnehmer, das Master Key System sei zu trocken. Das hat mir zu Denken gegeben. Und weil mir MKS Studentin Sonja Fenske vor einigen Tagen das coole Bild mit “Fluffy” und dem MKS Hörbuch schickte, dachte ich mir, ich verbinde die beiden, gehe auf das Thema ein und bringe etwas Licht ins Dunkel.

Was heißt eigentlich “trocken”? Dass es an anschaulichen Beispielen fehlt? Dass es noch praktischer fürs tägliche Leben dargelegt werden müsste? Oder dass es schlichtweg noch einfacher formuliert werden müsste?

All das kann ich nur dann verstehen und unterstützen, wenn ich das Material nur oberflächlich betrachtet habe. Wenn ich aber etwas genauer hinschaue, dann liefert Haanel sehr wohl zahlreiche Beispiele und Ansätze. Er weiß ja auch, in einer sehr bildhaften Sprache zu schreiben, d.h. dass wenn es dem Einzelnen zu trocken ist, dann nur, weil sowohl die Vorstellungskraft als auch die genaue Beobachtung oder das genaue Befassen mit dem Material nicht wirklich ausgeprägt sind.

Darüber hinaus sollte auch erinnert werden, dass es sich beim Master Key System um einen Lehrgang zur Selbstermächtigung handelt. Dass einem da nicht alles häppchenweise vorgekaut wird, ist klar. Es geht doch darum, seinen Geist zu schulen, d.h. seine Auffassungsgabe zu erweitern und in der Lage zu sein, Dinge für sich selber zu erkennen und auch zu erschaffen.

Was sich hier für manche wie Kritik anhören mag, möchte und kann ich sehr wohl qualifizieren. In loser Reihenfolge fällt mir hier das Beispiel mit Cuvier ein, dessen Fund eines einzigen Zahnes ihm ermöglicht, einen ganzen Säbelzahntiger zu rekonstruieren. Oder eben die Beobachtungsgabe von Leverrier, die es ihm ermöglicht hat, einen neuen Planeten genau da zu finden, wo er ihn berechnet hat. Dann noch das Beispiel mit den Städten, die -damals- vor hundert Jahren noch gar nicht existierten, aber durch Vision und auch das Beachten von Gesetzmäßigkeiten so entstehen konnten.

Oder nehmen wir die berühmt-berüchtigte Kriegsschiffübung von Kapitel 8. Diese ist nur für den oberflächlichen Betrachter trocken und bar jeglicher Aussage, so weit, dass manche das Kriegsschiff durch ein Segelboot ersetzen und damit den tieferen Sinn der Übung völlig verfehlen. Warum? Weil in dieser äußerst wichtigen Übung nicht nur klar wird, dass alles Materielle eine geistige Ursache hat, sondern auch deswegen, weil es sich nur sekundär um das Kriegsschiff handelt.

Primär dreht es sich um dich selbst. Wieso das? Weil du das Schiff bist, und die Besatzung die Zellen Deines Körpers. Weil die Soldaten auf dem Schiff von anderen gedacht und in den Tod geschickt werden – oder zumindest in ein sattes Post-traumatic Stress Disorder (PTSD), das sie nach dem Krieg zu psychischen Krüppeln macht, was wiederum Auswirkungen auf das (Un-)wohl der gesamten Nation hat.

Auch die Übung von Kapitel 9, die mit dem Samen, ist voller Bedeutung, Vielschichtigkeit und Tiefe, denn der Same ist der Gedanke, den wir nach der Aussaat ebenso wenig anzweifeln sollten, wie wir den Samen immer wieder umgraben sollten. Das gilt für jede unsere Ideen oder Visionen. Dort ist versteckt, dass wir uns die niederen Ebenen zunutze machen, um unsere Ziele zu erreichen – so wie es auf perfide Art auch von denen betrieben wird, die Soldaten in den Krieg schicken.

Dann wären da noch die Übungen zur Körperkontrolle und -entspannung, oder die ganzen Übungen zur Visualisierung. Die sollten vom Studenten natürlich auf die eigenen Lebensbedingungen und Wünsche übertragen werden. So wie ich mir das Gesicht eines Freundes vorstellen kann, kann ich mir auch vorstellen, wie freudig meine Kunden auf meine neuen Produkte reagieren und wie sie freudig bereit sind, diese zu bezahlen und noch anderen weiterzuempfehlen. Sie tun das, weil sie ihren eigenen Reichtum erkennen und wertschätzen.

Oder ich kann mir im Detail vorstellen, wie meine neue CD aussehen soll. Oder wie der Empfänger auf einen meiner Vortragsflyer reagieren wird. Oder wie der Chef auf deine höhere Gehaltsforderung reagiert. Oder die tolle Frau, die du schon immer ansprechen wolltest. Oder die Geschäftsidee, die du dir in der Stille in jeglichem Detail vorstellen kannst. Oder deinen neuen, reinen und starken Körper, nachdem du deine Ernährung und deine sportliche Betätigung umgestellt hast. Oder oder oder. Die Zahl der Beispiele nimmt kein Ende.

Das ist alles andere als trocken. Das ist angewandtes Wissen, nämlich das, was dir im Master Key System vermittelt wird. Es ist die Verbindung dessen, was du in den sechs Monaten gelernt hast, und dem, wozu du durch die Übungen befähigt wurdest – fähig, die Beispiele oder Übungen zu durchschauen und zu erkennen, wofür sie stehen und was sie für dich in der Praxis bedeuten.

Wenn dir das Master Key System zu trocken erscheint, dann schau mal in den Spiegel und frage dich, ob du es nicht bist, dessen Geist ausgetrocknet ist und sich nach frischem, lebensspendendem Regen sehnt. Austrocknung bedeutet Stillstand und Zerfall. Regen bedeutet das Auflösen von harten Strukturen, Lebensfluss und Beweglichkeit – körperlich als auch geistig.

Das Master Key System ist so voll von diesem Regen, dass spätestens in Kapitel 4, wo du dir deines wahren ICH bewusst wirst und sich deine Schleusen ein für alle Mal öffnen müssten. Spätestens dort solltest du erkennen, dass du der Tempel des lebendigen Gottes bist. Du bist der Kanal, durch den sich das Universelle Ausdruck verschafft. Und wenn das nicht genug ist, deine schöpferischen Tätigkeiten fließen zu lassen – die ja auch zu materiellem Reichtum führen – dann weiß ich auch nicht.

Für mich ist das Master Key System eine bislang immer sprudelnde Quelle von Ideen und Inspirationen – nachdem ich zuerst “nicht versiegende” geschrieben, dann aber meine Worte korrigiert habe! :) Immer wieder lese ich etwas, was mich Dinge in neuem Licht sehen lässt. Diese Dinge sind Dinge aus meinem täglichen Leben, d.h. sie sind ganz nah dran. Ich muss halt nur genau hinschauen und auch für mich anerkennen, dass ich das Quell meines Lebensflusses bin – also ICH!

Wenn du zu denen gehörst, die das Buch schon längst haben im Regal verschwinden lassen, dann lege ich dir ans Herz, es mal wieder vorzunehmen und gründlich durchzuarbeiten. Die Resultate werden in jeglicher Hinsicht für sich sprechen. Und so wie Fluffy so vom Hörbuch eingenommen ist, kann auch dich das Master Key System wieder einnehmen, was letztendlich bedeutet, dass du wieder mit dir und deiner Schöpferkraft arbeitest. Und das wird dir hoch angerechnet, wie Haanel im Buch schrieb und darauf verwies, dass du auf dem Weg zum Erfolg auch die kleinen Erfolge wertschätzen musst. Ohne ein Bewusstsein für kleine Erfolge, kann und wird sich ein großer niemals einstellen. Nicht weil es jemanden gibt, der es dir nicht gönnt, sondern weil es auch hier strikt gesetzmäßig abläuft. Das Gesetz der Anziehung und des Wachstums bedingen es.

So, und jetzt schön die Muschi streicheln und ihr sanft das Hörbuch aus den Klauen ziehen. Es gibt viel zu tun, packe es an!

Über den Autor

Helmar RudolphSeit 2007 befasse ich mich eingehend mit dem Master Key System. Diese Webseite ist das Resultat meiner Inanspruchnahme dessen, was mir als Vision vorschwebte. Darüber hinaus hat sich für mich über die Kalendersysteme der Mayas und weiterführende Literatur (Hermetik, Astronomie, etc.) ein grandioses Bild der Schöpfung aufgetan, das ich dir durch meine Beiträge, Videos und Vorträge nahe bringe. Mögest auch du einen Nutzen daraus ziehen und gelassen durch die gegenwärtigen Veränderungen segeln.Zeige alle Artikel von Helmar Rudolph