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Autor Thema: Wieder da, mein Tagebuch  (Gelesen 837 mal)

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Offline Marty P

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Wieder da, mein Tagebuch
« am: Januar 21, 2012, 21:15 »
Hallo,
ich bin eigentlich schon sehr lange Mitglied in diesem wunderbaren Forum, leider habe ich aber immer wieder den Anschluss verloren.
Meine Geschichte kann man hier irgendwo nachlesen, hier noch mal die Kurzfassung. Bis zum Jahr 2009 führte ich ein relativ entspanntes Leben, verliebt, Hochzeit geplant, beruflich nicht unbedingt glücklich, aber zumindest zufrieden. Gesunde Eltern.
Dann kam ein negatives Ereignis nach dem anderen, bei meinem Vater wurde Krebs diagnostiziert, eine meiner Katzen wurde todkrank und bei mir stellte man Diabetes Typ 1 fest. Mittlerweile glaube ich dass die Diabetes Erkrankung durch die anderen Ereignisse ausgelöst wurde.
Es folgte im Jahr 2009 dann meine Hochzeit und der Tod der erste Katze. Bei meinem Vater ging es auf und ab, auf gute Nachrichten folgten schlechte. Die Chemo jedenfalls hat aus ihm damals bereits einen anderen Menschen gemacht.
2010 dann verlief ähnlich durchwachsen, das erste Halbjahr war ok, wir waren in Florida auf verspäteter Hochzeitsreise, meine Frau wurde schwanger und bei meinem Vater ging es aufwärts, wobei es ihm teilweise sehr schlecht ging.
2011 dann starb die Oma meiner Frau kurz vor der Geburt unseres Sohnes, dann stellte man bei meinem Vater weitere Metastasen fest und er starb im Juli. Ich war dabei. In etwa zum gleichen Zeitpunkt starb meine zweite Katze. Es folgten zwei weitere Todesfälle aus der weiteren Verwandschaft.
Ich bin in ein tiefes Loch gefallen, man hat schwere Depressionen festgestellt, ich konnte nur noch mit starken Schlaftabletten einschlafen. In der Ehe gab es auch Probleme.

Im Moment nehme ich keine Medikamente zu mir, außer natürlich das Insulin. Ich fühle mich etwas besser, aber ich habe weiterhin starke Stimmungsschwankungen und habe viele Momente wo ich einfach nur heulen könnte. Meine Ehe läuft schlecht, ich bin aber auch nicht mehr der den meine Frau geheiratet hat. Ich ziehe mich sehr zurück, bleibe am liebsten zu Hause und vernachlässige meine wenigen Freundschaften. Ich bin auch selbst total unzufrieden, mache keinen Sport mehr, Ernähre mich schlecht, bin unzufrieden im Job, mein Nebengewerbe als Devisenhändler läuft katastrophal und ich könnte wegen absoluten Kleinigkeiten total ausrasten (außerhalb der Familie).

Ich habe mich früher immer wieder mal mit dem MKS befasst, es hat mir jedesmal gut getan, aber dann habe ich doch wieder aufgehört und mein Leben weiter gelebt.

Wenn ich mich nicht ändere bricht alles auseinander, ich verliere meine Frau und meinen Sohn und alles was es sonst noch gibt.

Aus diesem Grund möchte ich hier Tagebuch führen über meinen neuen MKS Weg. Ich habe heute angefangen mit dem Vorwort. Ich versuche so oft es geht über meinen Weg zu berichten. Ich bin mir bewusst dass es ein langer und beschwerlicher Weg sein wird, ich hoffe mit diesem Post meinen ersten Schritt gemacht zu haben.

Offline Hart aber herzlich

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Re: Wieder da, mein Tagebuch
« Antwort #1 am: Januar 22, 2012, 19:51 »
Hallo Marty,
Ich bemerke in deinem Beitrag nur das Negative, auf das Du dich konzentrierst und genau das ziehst Du an.
Schau einmal zurück auf dein Leben und schreib einmal auf was alles positiv war und wenn es auch noch so eine Kleinigkeit ist und richte deine ganze Aufmerksamkeit auf das Positive
und das Gesetz der Anziehung wird dieser Aufmerksamkeit folgen.
Wenn Du weißt, dass Du unter Depressionen leidest musst Du ins Handeln kommen und die Verantwortung über deine Gesundheit übernehmen, übergib sie nicht den Arzt, betrachte ihn nur als ein Hilfsmittel.

LG

Hartmut


Offline Marty P

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Re: Wieder da, mein Tagebuch
« Antwort #2 am: Januar 22, 2012, 20:15 »
Hallo Marty,
Ich bemerke in deinem Beitrag nur das Negative, auf das Du dich konzentrierst und genau das ziehst Du an.
Schau einmal zurück auf dein Leben und schreib einmal auf was alles positiv war und wenn es auch noch so eine Kleinigkeit ist und richte deine ganze Aufmerksamkeit auf das Positive
und das Gesetz der Anziehung wird dieser Aufmerksamkeit folgen.
Wenn Du weißt, dass Du unter Depressionen leidest musst Du ins Handeln kommen und die Verantwortung über deine Gesundheit übernehmen, übergib sie nicht den Arzt, betrachte ihn nur als ein Hilfsmittel.

LG

Hartmut

Hallo Hartmut,
du hast vollkommen recht, ich habe über viele Jahre sehr viele negative Gedanken gehabt bzw. habe diese Gedanken immer noch. Meine innere Unzufriedenheit ist auch ein großes Problem.
Wobei ich heute das erste mal seit langem versucht habe keine negativen Gedanken aufkommen zu lassen. Das ist mir auch sehr gut geglückt. Einzig ein Anruf bei meiner Mutter hat mich wieder nachdenklich gemacht, vor genau 6 Monaten ist mein Vater gestorben, ich hatte das irgendwie verdrängt, habe aber bemerkt dass es meiner Mutter heute schlecht ging.
Ich habe heute wieder die Übung aus Teil 1 versucht, es ist nicht ganz so gut wie gestern gelaufen, ich merke trotzdem eine klitzekleine Veränderung zum positiven in meinem Inneren.

LG
marty

Offline HypNEO

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Re: Wieder da, mein Tagebuch
« Antwort #3 am: Januar 23, 2012, 14:05 »
Hallo Marty P.,

Fakt ist, dass in deiner jüngeren Vergangenheit Ereignisse aufgetreten sind.
Fakt ist, dass du in den jeweiligen Situationen Gefühle verspürt hast.

Es ist hingegen kein Fakt, dass diese Gefühle negativ seien.
Es ist auch kein Fakt, dass diese Gefühle abzulehnen seien oder dass sie keine Daseinsberechtigung hätten.
Es ist auch kein Fakt, dass man diese Art von Gefühlen so schnell wie möglich wieder loswerden müsse, wenn sie mal auftreten.
Das alles sind nur konditionierte Bewertungen (Denkmuster).
Du hast diese Denkmuster irgendwann übernommen und glaubst sie bis heute.
Wir haben die Freiheit zu denken, was wir wollen, aber niemand entgeht dem Gesetz von Ursache und Wirkung.
In deinem Fall führen die Gedanken zu einer Ablehnung der Ereignisse, die geschehen sind, weil sie deiner Erwartungshaltung an das Leben nicht entsprochen haben.


Da du nach Wegen und Möglichkeiten suchst, lautet meine persönliche Empfehlung an dich wie folgt:
Richte deine Aufmerksamkeit auf die Entscheidung, ab sofort alle Ereignisse so zu akzeptieren, wie sie sind und deine Energie auf das zu richten, was in der jeweiligen Situation zu tun ist.
Eine wertvolle Visualisierung: Visualisiere dich selber, wie du mit jedem vergehenden Tag immer stärker darin wirst, die bisherigen Bewertungen hinter dir zu lassen und in akzeptierendem Denken zu leben.


Gruß,
HypNEO


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Offline Marty P

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Re: Wieder da, mein Tagebuch
« Antwort #4 am: Januar 23, 2012, 20:39 »
Der heutige Tag war auf jeden Fall positiv, ich konnte aufkommende negative Gedanken gut kontrollieren bzw. habe schnell einen Gegenvorschlag parat gehabt. Ich habe viel mit Affirmationen gearbeitet. Mir schwebt auch wieder ein, wenn auch sehr verschwommenes, Bild meiner beruflichen Zukunft vor. Das war aber leider schon oft so und so schell wie die Visionen kommen sind sie auch wieder weg gewesen.
Große Probleme habe ich aber immer noch mit Erinnerungen an den Tod meines Vaters bzw. die Gedanken über den Verlust. Da reicht ein Lied oder irgendeine Erinnerung und schon könnte ich losheulen. Ich höre im Auto fast nur noch Nachrichtensender um nicht solche Lieder zu hören. Generell denke ich oft wehmütig an alte Zeiten. Das war aber schon immer so.
Mir ist auch aufgefallen dass meine heutigen Gedanken nicht mehr so sprunghaft waren. Manchmal habe ich zig Dinge im Kopf ohne mich auf eine Sache zu fokusieren.

Es liegt ein langer Weg vor mir.  :)

Offline Huazcaran

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Re: Wieder da, mein Tagebuch
« Antwort #5 am: Januar 24, 2012, 01:00 »
Hart aber Herzlich, das ist ne ziemliche Scheiße, die du da schreibst und auch von deinem Post, HypNeo bin ich ausnahmsweise streckenweise enttäuscht.

Das MKS zu studieren und anzuwenden bedeutet NICHT, dass man von Schicksalsschlägen aller Art verschont bleibt. Es ist auch kein Trauer- oder Enttäuschungsverhinderungsprogramm. Leider studieren noch immer viele Leute mit genau dieser Einstellung und Erwartungshaltung und ziehen sich enttäuscht wieder zurück. Andere kramen es in harten und schweren Zeiten wieder hervor in der Hoffnung, dass jetzt dadurch alles gut werden möge. Wir dürfen bei Postings wie dem von Marty nicht vergessen, dass man hier mit Taschenspielerpsychologie in keinster Weise voran kommt.

Zunächst mal hat es überhaupt keinen Sinn, immer und überall versuchen zu wollen, dass "negative" Gefühle sofort und unter allen Umständen zu verdrängen sind, weil man sonst noch mehr davon anzieht. Das ist oberflächliches "The Secret" - Gequatsche. Wenn jemand im nahen Umfeld stirbt, dann ist man traurig. Punkt. Das kann man ruhig auch mal so akzeptieren. Dass in Phasen solch geballter Schicksalsschläge die Nerven zuweilen blank liegen, ist auch erklärlich. Aus deinem Post, Hart aber Herzlich, spricht der Wunsch zu helfen, aber der Wunsch allein reicht nun mal eben nicht immer. In meinen Augen gleichst du mit deinem Post einem Mann auf einem Schiff, der einem Schiffbrüchigen zuruft, er soll sich nicht so auf das Wasser um ihn herum konzentrieren.

Verdrängte Trauer wirkt im Unterbewusstsein weiter. Nicht umsonst ist der Mensch mit der Fähigkeit der Trauer ausgestattet worden. Das hat überhaupt nichts damit zu tun, dass man sein Bewusstsein auf etwas negatives ausrichtet. Menschen sterben. So ist das nunmal. Das lässt sich auch nicht mit positivem Denken verhindern. Auch ist der Wunsch, negative (bzw. schmerzvolle, wenn wir schon so eine Haarspalterei betreiben wollen) Gefühle schnell wieder loswerden zu wollen, nicht einfach einem Glaubenssatz geschuldet sondern dem allgemein verbreiteten Bedürfnis, sich gut fühlen zu wollen. Wer möchte schon auf Dauer Schmerz ertragen müssen? Am Ende ist die Frage, ob solch hochphilosophischen Ausführungen dem Gegenüber helfen oder den eigenen Intellekt befriedigen sollen.

HypNeo hat aber schon Recht, wenn er fragt: "Was ist jetzt zu tun?" Was, Mary, denkst DU, ist jetzt zu tun? Was ist dein Plan? Wo liegen deine Prioritäten? Die Prioritäten zu klären, dürfte in der momentanen Lage wohl das wichtigste sein. Ist es deine Ehe? Dein Job? Wie soll das Leben aussehen, das du konstruieren möchtest? Die Trauer und Niedergeschlagenheit zu akzeptieren ist sicher wichtig; ein Fehler wäre es, darin aufzugehen. Was also kannst du tun, um dich besser zu fühlen. Und führt das, was dir grade in den Sinn kommt, wirklich dazu, dass du dich auf Dauer besser fühlst? Meist ist das, was im Moment nicht so angenehm ist das, was auf Dauer dazu führt, dass man sich besser fühlt. Im Fitnessstudio an den Gewichten zu ziehen mag im Moment schmerzhaft sein, aber langfristig fühlt man sich damit besser. Rohen Brokkoli zu essen mag im Moment nicht so angenehm sein, wie eine Tüte Chips zu essen, aber langfristig wird man sich damit besser fühlen.

Dass dein Vater gestorben ist, lässt sich nicht verändern. Hier ist die Akzeptanz wichtig, von der HypNeo auch spricht. Akzeptanz hat hier etwas mit gehen lassen zu tun. Wo du aber etwas ändern kannst, ist z. B. deine Ehe. Was möchtest du hier in Angriff nehmen? Das MKS lehrt uns, einen Plan zu haben. Nicht nur ein Ziel, sondern auch einen Plan. Es lehrt uns, zu gehen und nicht nur zu träumen (viele träumen und wünschen ja eher und nennen das dann visualisieren). Das MKS ist kein Schuztschild vor Schicksalsschlägen, aber es hilft uns, Herr über die Lage zu bleiben. Was ist jetzt zu tun? HypNeos Frage ist im Moment Gold wert. Damit kannst du unter Umständen deine Handlungsfähigkeit zurückgewinnen.

Es ist völlig in Ordnung, auch mal so einen Jammern-Leiden-Klagen Post zu verfassen, wenn es nicht die ständige Grundhaltung wird. Aus deinem Post, Marty, spricht ja auch eine Menge Selbstreflexion. Der wichtigste Satz in dem Post ist der Satz "wenn ich mich selbst nicht ändere...". Und um einen neuen Kurs bestimmen zu können muss man eben auch mal dahin schauen, wo man grade ist. Das hat überhaupt nichts mit Bewusstseinsausrichtung zu tun. Binde deine Familie in deine Pläne mit ein. Besprich sie mit deiner Frau. Gehe den Weg gemeinsam mit ihr und erwarte nicht, dass ab morgen nur noch die Sonne scheint. Als erstes setze dir - wie HypNeo ja schreibt - erst mal Ziele. Formuliere einen Zustand, den du erreichen willst. In jedem Lebensbereich. Dann mache dir einen Plan. Vielleicht musst du dazu ein Buch lesen, oder jemanden um Rat fragen. Lass dir nicht einreden, dass du Trauer und Schmerz sofort eliminieren musst, indem du positiv denkst. Aber geh auch nicht darin auf. Deine Situation in der Ehe ist sicher auch eine gute Gelegenheit, Glaubenssätze ausfindig zu machen, die dir hinderlich sind. Es mag sein, dass du dazu Hilfe von außen brauchst. Mache in den Bereichen, die du nicht unbedingt brauchst, die dich aber belasten, eine Pause - wie z. B. den Devisenhandel, den du offensichtlich nur nebenbei betreibst und finde ein ausgeglichenes Maß zwischen Aktivität und geistiger Arbeit. Wenn dir nach losheulen ist, dann heule los.

Was genau ist ein Gegenvorschlag für dich? Ich hoffe nicht "ich fühle mich gut", wenn du dich grade scheiße fühlst, oder? Zu dem Thema könnte das Kapitel 13 für dich sehr interessant sein.
Und der Jüngling tauchte in die Weltenseele ein und erkannte, dass diese ein Teil der göttlichen Seele und die göttliche Seele seine eigene Seele war. Und dass er somit selber Wunder vollbringen konnte.

Offline Marty P

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Re: Wieder da, mein Tagebuch
« Antwort #6 am: Januar 24, 2012, 13:46 »
Hallo Huazcaran,
vielen Dank für die offenen Worte. Mir ist mittlerweile auch bewusst geworden dass ich meinen Vater durch positive Wünsche oder Gedanken nicht retten hätte können. Vielleicht hatte ich da anfangs falsche Vorstellungen, auch durch "The Secret".
Meine Posts drücken im Moment starke Enttäuschung aus, das ist mir klar, aber durch die wenigen Tage MKS fühle ich mich auf jeden Fall bereits besser. Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden, das ist der Grund wesewegen ich mich mit dem MKS befasse.
Auch ist mein Wunsch nach Materiellen Dingen längst nicht mehr das wichtigste neben der Gesundheit, ich wünsche mir inneren Frieden und das Gefühl glücklich zu sein. Das ist mehr Wert als Geld,mich definiere auch Reichtum nicht mehr mit einem hohen Bankkonto.
Negative Gefühle kann ich auch nicht,mund will ich auch nicht komplett unterdrücken, wenn ich trauere dann tue ich das auch, aber ich hatte bis vor kurzem fast ständig negative Gefühle durch teilweise vollkommen unwichtigen Auslösern. Daran will ich arbeiten.

Einen Plan habe ich bereits, eigentlich schon lange, ich habe ihn nur oft wieder aus den Augen verloren. idealerweise schaffe ich es etwas für Organisationen wie z.B. Greenpeace oder Tierschutzvereinigungen zu tun bzw. diese Organisationen zu unterstützen. Dann will ich etwas im Coaching Bereich mit Kindern machen. Auch wenn ich aktuell noch sehr sehr weit davon entfernt bin,mich muss erst mal selber mein Leben meistern bevor ich anderen irgendwas darüber erzähle.

Ich lese gerade mit Begeisterung Deinen Blog, mir ist auch bewusst dass ich wirklich ganz am Anfang meines Weges stehe, aber ist es nicht oft so dass sich Leute dem MKS zuwenden wenn sie ziemlich am Boden sind?

Dein Post irritiert mich ein bißchen, aber vielleicht öffnet er mir auch die Augen, vielleicht sehe ich in einigen Wochen alles mit anderen Augen. Gebt mit Zeit, dann drücke ich mich hoffentlich besser aus.

Offline Helmar

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Re: Wieder da, mein Tagebuch
« Antwort #7 am: Januar 24, 2012, 23:55 »
Hua, du hast schon Recht, dass Marty die gegenwärtige Situation erkennen sollte, und wie du später schreibst, tut er das ja auch. Nur hilft es ihm keineswegs, sich darin aufzuhalten. Er muss letzten Endes einen Gegenvorschlag unterbreiten, aber selbst bei dem darf es keineswegs bleiben. Er ist nur ein erster Schritt in eine andere, lebensrichtige Richtung.

Marty ist noch neu beim MKS, d.h. ihm fehlt noch das gesamte Verständnis um die Wahrheit. Daher war Hartmuts Vorschlag mehr als berechtigt und angemessen, sich einfach mal das Positive herauszusuchen, denn das lässt einen automatisch besser fühlen. Es motiviert einen, Dinge anzugehen, während das Negative lähmt und einem die Energie raubt.

Das Erkennen all des Guten und Schönen im Leben ist absolut essentiell. Später dann lernen wir ja auch noch, selbst im vermeintlich Schlechten noch etwas Gutes oder Sinnvolles zu entdecken, womit wir dessen Polarität umgehend ändern. Das wiederum hat unmittelbare Auswirkungen auf unser gesamtes System.

Also, bevor du nächstes Mal verbal um dich schlägst, vielleicht die Worte von HaH einmal sacken lassen und aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Auch das gehört zur Meisterschaft dazu, abgesehen davon, dass Onkel Charles in Teil 5 und später erneut davon spricht, wie wichtig es ist, ausschließlich eine wünschenswerte Sprache zu benutzen. :)

LG,

Helmar
Schon gelesen? Mein Forumsleitfaden spart dir Zeit und Nerven. ;D
Wiederhole: "Ich bin ein Genie, und ich bringe meine Weisheit zur Anwendung."
Ich bin. Ich weiß. Ich wage. Ich schweige.

Offline Marty P

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Re: Wieder da, mein Tagebuch
« Antwort #8 am: Januar 25, 2012, 09:49 »
Gestern war der zweite Tag von Kapitel 1. Ich fühle mich na wie vor viel besser als noch vor einigen Tagen. Auch die andauernden unzufriedenen Gedanken sind nicht mehr da. Ich fühle mich so gut wie schon lange nicht mehr.
Was hier viele zum Thema Konzentration aufs negative geschrieben haben beschäftigt mich sehr. Es stimmt vollkommen dass ich mich in den letzten Jahren extrem auf das negative bzw. die negativen Ereignisse konzentriert habe, es ist auch schwierig in bestimmten Situationen sich nicht darauf zu konzentrieren. Trotzdem habe ich, so glaube ich zumindest, mich in den letzten Jahren schon besser unter Kontrolle. Ich kann das jetzt schlecht in genaue Worte.
Woran ich noch viel arbeiten muss ist meine Wortwahl,mich kann, wenn ich mich gut fühle, einen ganzen Tisch unterhalten, das sind oft lustige Bemerkungen oder ähnliches. Ich überspiele damit aber eigentlich meistens meine eher nachdenkliche innere Seite. Gestern und auch heute versuche ich solche flapsigen Bemerkungen sein zu lassen bzw. erst mal zu überlegen. Wie ist es euch dabei gegangen? Wann habt ihr hier Fortschritte bemerkt?

Ich merke trotzdem, auch wenn ich mich nach wie vor noch unsicher ausdrücke dass ich langsam in Schwung komme.

Offline Apolloboxer

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Re: Wieder da, mein Tagebuch
« Antwort #9 am: Januar 25, 2012, 22:49 »
Also ich bin jetzt gerade bei Kapitel 10. Obwohl ich zu Beginn so meine Zweifel hatte, habe ich bis heute durchgehalten und nach wie vor Spaß daran. Ich sehe mich auch schon vor mir, wie ich Kapitel 24 durchlerne.
An die verschiedenen Übungen musste ich mich zugegebenermassen oft erstmal etwas gewöhnen, aber nach 1 bis 2 Tagen Übung funktionierte es bisher immer recht gut. Schon nach wenigen Tagen des Studienbeginns spürte ich in mir eine große Euphorie und Begeisterung. Ich habe mich ja schon vor dem MKS mit den Themen Ursache und Wirkung usw. beschäftigt, aber so ausführlich und tief, wie MKS die Gesetze vermittelt, erfahre ich das jetzt zum ersten Mal. Seit etwa 2 Monaten fällt mir auch auf, dass ich alles von mir Gesagte immer analysiere und gegebenfalls gedanklich oder gesprochen dann nochmal abändere. Auch wenn Personen in meinem Umfeld etwas sagen, analysiere ich es und überlege mir dann, wie sich die Person noch besser bzw. anders hätte ausdrücken können. Ebenfalls habe ich mir abgewöhnt Zeitungen, Zeitschriften oder Bücher mit negetivem Inhalt zu lesen und konzentriere mich nur noch positive Geschichten. Bei Fernsehen und Internet handhabe ich es genauso.
Also viel Spaß und vor allem viel Erfolg für alle MKS Studenten!

Herzliche Grüße
Christa             

Offline HypNEO

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Re: Wieder da, mein Tagebuch
« Antwort #10 am: Januar 25, 2012, 22:54 »
Hallo Marty,

Was hier viele zum Thema Konzentration aufs negative geschrieben haben beschäftigt mich sehr. Es stimmt vollkommen dass ich mich in den letzten Jahren extrem auf das negative bzw. die negativen Ereignisse konzentriert habe, es ist auch schwierig in bestimmten Situationen sich nicht darauf zu konzentrieren. Trotzdem habe ich, so glaube ich zumindest, mich in den letzten Jahren schon besser unter Kontrolle.

Auf jeden Fall hast du jetzt das Bewusstsein dafür, dass du in der Vergangenheit deine Aufmerksamkeit häufig auf negative Ereignissen gerichtet hast. Bereits allein durch dieses Bewusstsein  bist du jetzt in der Lage, eine Veränderung zu wählen und herbeizuführen.

Dazu eine kleine Anekdote aus meinem Leben:
Vor ein paar Jahren, kurz nach meinem Beginn im MKS, wurde mir im Zusammenhang mit den Begriffen "Gesundheit" und "Wohlbefinden" plötzlich klar, dass ich gar kein wirkliches Empfinden für diese Begriffe hatte. Mir war nicht bewusst, wie sich "Gesundheit" und "Wohlbefinden" eigentlich genau anfühlen. Die Abwesenheit derselben, sei es durch Krankheit oder Schmerzen, war mir hingegen sehr wohl bekannt.
Dieser Moment war für mich ein wahrer Aha!-Moment. Von da an habe ich mir hin und wieder beim Beginn einer Meditation vorgenommen, mal ganz genau in meinen Körper hineinzufühlen und die Gesundheit und das Wohlgefühl mal ganz bewusst zu erspüren. Das hat sich als sehr wertvolle Übung herausgestellt, und ich habe es im Lauf der Zeit immer stärker getan und tue es noch bis heute.

Die Erkenntnis für mich war frappierend: Das, was wir gemeinhin als "normal" ansehen, dem schenken wir keine großartige Beachtung mehr. Erst, wenn wir Gefahr laufen, es zu verlieren, dann auf einmal werden wir wieder wach für seine Existenz und Bedeutung in unserem Leben, doch anstatt es dann (nachträglich) zu wertschätzen, beklagen wir uns stattdessen über sein Dahinschwinden. Mit anderen Worten: Erst mit Nichtachtung gestraft und dann sogar nochmal nachgetreten...  :-[

Ich habe mir daraufhin viele Fragen gestellt: Weiß ich es wirklich zu schätzen, dass ich nachts in einem bequemen Bett liegen kann? Bin ich dankbar dafür, dass in meinem Kühlschrank ausreichend Lebensmittel sind? Erkenne ich, wie reich ich wirklich bin, wenn ich die zahlreichen Objekte meiner Wohnung begutachte?
Oder andersherum formuliert: Muss der Herd erst kaputtgehen, bevor ich erkenne, wie wichtig er für mich ist? Muss der Strompreis erst wieder erhöht werden, damit ich erkenne, welchen Luxus die Benutzung von Strom mir ermöglicht? Müssen erst Giftstoffe in unsere Nahrung wandern, damit ich mich daran erinnere, dass Lebensmittel nicht im Supermarktregal wachsen?

Quizfrage: Wie selbstverständlich sind die Selbstverständlichkeiten in unseren Leben tatsächlich?
Antwort: Wir haben (wie immer) die Wahl. Aber wir alle sollten uns bewusst sein, dass das, was wir als "selbstverständlich" etikettieren, von unserem Bewusstsein nach und nach ausgeblendet wird, so dass uns in Bezug auf diese Dinge nur noch die Wahl bleibt, seine negativen Aspekte (wie Fehlen, Mangel, etc.) wahrzunehmen. Oder konkret auf mein Eingangsbeispiel "Gesundheit"/"Wohlbefinden" angewendet: Wenn ich kein bewusstes Empfinden für Wohlbefinden habe, dann kann ich nur bewusstes Empfinden für das Fehlen von Wohlbefinden haben, d.h. meine Aufmerksamkeit ruht auf Krankheit, Schmerzen, Verfall etc.

Vielleicht ist es für dich jetzt auch an der Zeit, dich bewusst auf das zu besinnen, was zuvor bestenfalls "selbstverständlich" war?

Gruß,
HypNEO
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Offline Marty P

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Re: Wieder da, mein Tagebuch
« Antwort #11 am: Januar 28, 2012, 21:50 »
Die ersten Tage des MKS liegen hinter mir. Die Übungen laufen gut, still sitzen macht mir keine Probleme. Ich habe meine Gedanken gut unter Kontrolle, wenn negative Gedanken aufkommen kann ich diese gut in positive Gedanken umwandeln. Das stimmt mich zuversichtlich da ich bis vor kurzem, speziell wenn ich körperlich erschöpft war, immer in viele negativen Gedanken verfallen bin. Die Woche war auch von Schlafmangel geprägt, unser kleiner Mann bekommt gerade Zähne. Das konnte ich diese Woche gut kontrollieren.
Was mich stört ist meine Art zu reden,mich quatsche immer noch zu viel unnötiges bzw. antworte oft ohne groß zu überlegen. Wobei das ja erst später kommt im MKS.
Großartige Erleuchtungen habe ich noch nicht, ich glaube aber das ist zum jetzigen Zeitpunkt ok, im ersten Teil geht es ja darum die Basis des MKS zu versehen, also das Zusammenspiel des Unterbewusstseins mit dem Universellen.

Offline Validation

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Re: Wieder da, mein Tagebuch
« Antwort #12 am: Januar 28, 2012, 22:53 »
Zitat
Großartige Erleuchtungen habe ich noch nicht

Da gebe ich dir gern einen Tip.

Lass DEINE VORSTELLUNG von einer großartigen Erleuchtung erst einmal los ;)

Du wirst selbst feststellen, WANN sich in dir etwas ändert und das sieht vermutlich ganz anders aus, als du jetzt noch denkst.

Zitat
ich quatsche immer noch zu viel unnötiges bzw. antworte oft ohne groß zu überlegen

Warum stört dich das?

Wenn du der Ursache auf den Grund gehst, wirst du vielleicht eine kleine 'Erleuchtung' haben  ;)

Dann wirst du vielleicht bemerken, dass du lediglich redest und antwortest...und zwar immer das, was in dem Moment für dich so in Ordnung war.

Erst im Nachherein MACHST du es zu etwas Unnötigem und Unüberlegten.
Du URTEILST über dich, weil DU meinst, dass es anders sein MÜSSTE.

Aber es IST einfach nur, genau wie alles andere nur IST und erst DURCH uns zu dem wird, was wir erfahren.

Ich kann alles 'anders' (=Urteilsfrei)  machen. Aber wenn mich etwas 'stört', lehne ich es ab (Urteil).

Störung= jemanden bei etwas belästigen, von etwas ablenken, einen Vorgang hemmen, ein Vorhaben hemmen, ärgerlicherweise aufhalten

OB mich etwas belästigt, ablenkt, hemmt oder aufhält bestimmst aber DU, INDEM du es als Störung wahrnimmst.

...und in deinem Fall hältst du m.E. dich selbst als Störung  ;)

Offline Huazcaran

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Re: Wieder da, mein Tagebuch
« Antwort #13 am: Januar 31, 2012, 21:27 »
Vielleicht hatte ich da anfangs falsche Vorstellungen, auch durch "The Secret".

Jo, The Secret ist ziemlich oberflächlich aufbereitet. Aber eben gut vermarktet... Aber egal!


Meine Posts drücken im Moment starke Enttäuschung aus, das ist mir klar,

So what? Jammern, Leiden, Klagen gehören zu unserem Leben wie  Jubeln, Freuen und in die Luft springen. Solange es kein Dauerzustand wird, ist daran nichts auszusetzen. Immerhin ist Schmerz die wichtigste Triebfeder für Veränderung und damit wäre doch alles erreicht, oder? ;) Wenn natürlich J-L-K zum Dauerzustand wird, dann ist da was schief gelaufen... Veränderung beginnt mit der Wahrnehmung und Realisierung nicht erwünschter Zustände. Aber sie hört dort nicht auf.

ich wünsche mir inneren Frieden und das Gefühl glücklich zu sein. Das ist mehr Wert als Geld,mich definiere auch Reichtum nicht mehr mit einem hohen Bankkonto.

Congrats ;)

Negative Gefühle kann ich auch nicht,mund will ich auch nicht komplett unterdrücken, wenn ich trauere dann tue ich das auch, aber ich hatte bis vor kurzem fast ständig negative Gefühle durch teilweise vollkommen unwichtigen Auslösern. Daran will ich arbeiten.

Was sind denn "unwichtige" Auslöser? HypNeo würde an dieser Stelle schreiben - und damit hätte er Recht - dass ein Auslöser ein Auslöser ist und nicht mehr. Wenn die Wunde aufgerissen wird, tut es weh und da spielt es überhaupt keine Rolle, was die Wunde aufgerissen hat. Es gibt also keine Auslöser, die negative Gefühle rechtfertigen und solche, die das nicht tun.

Einen Plan habe ich bereits, eigentlich schon lange, ich habe ihn nur oft wieder aus den Augen verloren. idealerweise schaffe ich es etwas für Organisationen wie z.B. Greenpeace oder Tierschutzvereinigungen zu tun bzw. diese Organisationen zu unterstützen. Dann will ich etwas im Coaching Bereich mit Kindern machen.

Falls das dein Plan ist, ist der zu ungenau. Kann aber auch sein, dass du hier einfach nichts weiter darüber geschrieben hast. Wenn du also noch keine Seminare entwickelt hast, keine Strategien, wenn du keine Vorstellung vom Marketing hast, dann kann man nicht von von einem Plan reden. Dann ist es höchstens eine Idee, vielleicht sogar nur ein frommer Wunsch. MKS ist aber eben die Vorstellung davon, wie man diese Idee in die Realität umsetzt - erst die Erschaffung im Inneren, in der Gedankenwelt, bzw. der Vorstellung, dann die Umsetzung ins Materielle. Lies dir nochmal das Beispiel vom Erfinder durch, der die Maschinen immer erst im Geiste entwickelt hat und sie dort perfektioniert hat.

Auch wenn ich aktuell noch sehr sehr weit davon entfernt bin,mich muss erst mal selber mein Leben meistern bevor ich anderen irgendwas darüber erzähle.

Was meinst du mit "dein Leben meistern?" Was muss erreicht sein, damit du sagen kannst: "Ich meistere jetzt mein Leben!"?

Ich lese gerade mit Begeisterung Deinen Blog, mir ist auch bewusst dass ich wirklich ganz am Anfang meines Weges stehe, aber ist es nicht oft so dass sich Leute dem MKS zuwenden wenn sie ziemlich am Boden sind?

Ob sich Menschen dem MKS zuwenden, wenn sie ganz am Boden sind, kann ich nicht sagen. Es gibt sicher auch andere. Aber wenn du meinen Blog liest, dann wirst du sicher erkennen, dass nicht jeden Tag Sonnenschein ist und man auch manchen Irrweg einschlagen kann, bis sich die Erkenntnis durchsetzt. Ich hatte abseits des Forums glücklicherweise wichtige Lehrer im Leben, die mich immer wieder mit Kritik auf den wichtigen Weg zurückgebracht haben.

Dein Post irritiert mich ein bißchen, aber vielleicht öffnet er mir auch die Augen, vielleicht sehe ich in einigen Wochen alles mit anderen Augen. Gebt mit Zeit, dann drücke ich mich hoffentlich besser aus.

Worin irritiert dich mein Post?

Und der Jüngling tauchte in die Weltenseele ein und erkannte, dass diese ein Teil der göttlichen Seele und die göttliche Seele seine eigene Seele war. Und dass er somit selber Wunder vollbringen konnte.

Offline Huazcaran

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Re: Wieder da, mein Tagebuch
« Antwort #14 am: Januar 31, 2012, 21:35 »
Ich habe meine Gedanken gut unter Kontrolle, wenn negative Gedanken aufkommen kann ich diese gut in positive Gedanken umwandeln.

Wie machst du das? Hier kann man sich nämlich schnell selbst betrügen.

Großartige Erleuchtungen habe ich noch nicht, ich glaube aber das ist zum jetzigen Zeitpunkt ok,

Genau. Die kommt schon noch ;)

Du bist jetzt in einer Aufbruchstimmung, die vieles etwas anders erscheinen lässt. Heller. Da ist Hoffnung. So geht es bei den meisten los. Sei darauf vorbereitet, dass sich viele negative Gefühle einstellen, wenn sich deine Glaubenssätze anfangen, zu verändern. Das ist meist vor allem Angst, man hat auch das Gefühl nicht voran zu kommen, es kann Ernüchterung sein und alle Arten von nicht definierbarem Unwohlsein. Das ist dann ein entscheidender Punkt. Wenn du dort ankommst, dann bedeutet das, dass sich dein Glaubenssatzsystem an diesem bestimmten Punkt angefangen hat, zu verändern. Dann ist es wichtig, weiter zu gehen, denn der erste Schritt ist dann schon gemacht. Leider geben genau dort die meisten wieder auf.
Und der Jüngling tauchte in die Weltenseele ein und erkannte, dass diese ein Teil der göttlichen Seele und die göttliche Seele seine eigene Seele war. Und dass er somit selber Wunder vollbringen konnte.