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Veröffentlicht am:
26. Juli 2010

Meinung oder Wissen - führst du oder folgst du?

Das Master Key System hält uns an, eigenständig zu denken und nicht die Meinung anderer blind zu übernehmen. Spätestens in Teil 11 des Master Key Systems werden wir mit dem induktiven (herleitenden) Denken konfrontiert, wo wir Einzelfälle miteinander vergleichen, bis sich daraus ein gemeinsamer Nenner ergibt. So können wir dann vom Speziellen zu einer Allgemeingültigkeit kommen, d.h. zu einer Gesetzmäßigkeit.

Mir geht es hier gar nicht mal so sehr um die Allgemeingültigkeit (das Gesetz), sondern um das Denken allgemein. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie Menschen Schlüsse ziehen, ohne für diese auch nur eine ansatzweise solide (d.h. auf Tatsachen beruhende) Grundlage zu haben. Meinungen werden schnell und scheinbar schlüssig aufgrund irgendwelcher Wahrnehmungen "ge-bildet", die aber mit der Wahrheit absolut gar nichts zu tun haben, wenn man sich damit mal für einen Moment rational auseinandersetzen würde. Da die eigene Position aber leider immer noch höher steht als die Wahrheit, wird erstere natürlich vehement verteidigt, so schwachsinnig und falsch sie auch sein mag. Und wenn man dann noch etwas "Kontra" bekommt, wogen die Emotionen gleich schön hoch. Setzen, 6! Gleich nochmal mit dem MKS beginnen, wo es um Körper- und Gedankenkontrolle geht. 🙂

Woher kommt deine Meinung? Woher dein Wissen?

Frage dich jetzt, wo Du diese Zeilen hier liest, doch einmal, wie Deine Meinungen und Überzeugungen zustande kommen? Schaust Du genau hin? Bist Du offen für die Argumente anderer? Vergleichst Du Details? Räumst Du Dir die Möglichkeit ein, schlichtweg falsch zu liegen? Hast Du ein Problem damit, das auch zuzugeben, dich dann zu entschuldigen oder der anderen Person (oder den Personen) zu vergeben?

Wie bringst Du Dein Denken in so einer Situation mit dem Master Key System in Einklang, wenn Du doch weißt, daß negative Gedanken mehr davon erzeugen, Dich aber gleichzeitig wirklich, sprich: mental, emotional und physisch, belasten? Macht es da auch nur irgendeinen Sinn, sich diesem Thema weiter zu widmen? Nur dann, wenn man dieses Mal noch nicht lernen und dasselbe später nochmal in Grün serviert bekommen will. Das wäre ja auch ok, nur ist's völlig unnötig.

Ich weiß nicht, wie Du dazu stehst, aber führt die Anwendung des MKS nicht dazu, daß Du ruhiger und souveräner wirst?; daß Dir Ereignisse, die im Außen auftauchen, nichts mehr "können", eben weil Du Meisterschaft über Deine Gedanken und somit Deine Wirklichkeit erlangt hast?

Das "Spiegelgesetz" und deine Meinung

Es ist in spirituellen Kreisen ja fast Usus geworden, mit dem Gesetz der Anziehung oder dem angeblichen Spiegelgesetz rum zu schmeißen, frei nach dem Motto: "Wenn irgendetwas Negatives passiert, dann hast du das ja angezogen." Falsch, keine Kekse! Es ist eben genau durch das MKS, daß wir Dinge vielleicht (für) wahr-nehmen, was aber noch lange nicht heißt, daß wir sie uns "zu-eigen" machen müssen. Selbst Spiegelung hat seine Grenzen, denn mit dem Moment des Polaritätswechsels ist es auch mit der Spiegelung vorbei.

Meisterschaft beinhaltet, daß ich das Pendel einfach unter mir durchschwingen lasse, ohne daß es mich beeinträchtigt. Dabei kann ich es sehr wohl (kurz) für-wahr-genommen haben. Das ist in etwa wie das entgegenkommende Auto. Nur weil ich es wahrnehme, heißt es noch lange nicht, daß ich in es rein fahre oder es in mich rein fahren lasse. Wir wissen ja, daß Energie Aufmerksamkeit folgt, das Prinzip der Polarität/Dualität und der Geistigkeit uns aber die Möglichkeit gibt, genau dann umzuschalten, d.h. neu zu denken, wenn wir etwas als lebenswidrig einschätzen. So mag ich das entgegenkommende Auto und seine davon ausgehende Gefahr zwar kurz wahrgenommen haben, dem anschließenden Polaritätswechsel im Denken wurde dann aber wesentlich mehr Aufmerksamkeit und somit Energie zuteil, so daß sich die Realität des Nichtzusammenstoßes erschaffen konnte. Sorgen sollte ich mir erst dann machen, wenn etwas wiederholt auftritt, seien es Unfälle oder negative Ereignisse jeglicher Art.

Anziehung, wie jeder wissen wird, der mal zwei Magneten in der Hand gehalten hat oder schlichtweg nur satt verliebt war, beinhaltet eine gewisse Zeit- und Raumkomponente, durch die sich die Anziehung verstärkt (exponentiell zunimmt), bis das eigentliche Ereignis eintritt. Wahrnehmung allein reicht dazu eben noch lange nicht aus, denn ich kann den einen Magneten ja jederzeit wieder entfernen.

Als in einer Dualität lebende Menschen nehmen wir immer nur Unterschiede wahr: ob Farbe, Ton, Wärme oder Entfernung oder sogar Berührung, wir können gar nicht anders, als uns der Unterschiede bewusst zu werden. Wem oder was wir dann aber unsere genauere Aufmerksamkeit schenken, das liegt allein bei uns, und genau deshalb ist es so wichtig, genauer hinzuschauen, herauszufinden, ob mein Gedanke wirklich wahr oder doch nur ein Gespinst ist, welches aufgrund einer Unzulänglichkeit oder alten Programmierung hervorgetreten ist. Damit sollte aber spätestens nach Teil 4 Schluss sein. 🙂

Nicht die Wahrnehmung bestimmt unser Leben

Es ist nicht unsere (oft sehr kurzzeitige) Wahrnehmung, die unser Leben bestimmt. Dieses (Leben) wird, wie wir im MKS lernen, durch Gewohnheiten bestimmt, und diese können sich nur durch wiederholte Aufmerksamkeit bilden, d.h. durch unsere explizite Zustimmung. Daher habe ich oben auch bewußt das Zitat aus Teil 1 gewählt, damit das nochmal richtig klar wird.

Ganz klar, daß sich negative Gedanken in negativen Worten äußern, es sei denn, man gewinnt Kontrolle über sie. Charles Haanel weist uns an, eine reine und harmonische Sprache zu verwenden - wir könnten uns gar nichts anderes erlauben. Sie soll konstruktiv sein, d.h. erbaulich, aufbauend, ermutigend. Ist sie das nicht, ist es in jedem Fall ratsamer, still zu sein und sich nicht zu äußern. Das schließt eben auch die Fälle mit ein, wo man einfach nur spekuliert oder sich unterbewußt irgendwelche Unzulänglichkeiten Ausdruck verschaffen.

Stille, Gedankenhygiene, und ein Bewusstsein für Harmonie sind die Grundlagen eines wunderbaren Lebens. Das MKS gibt uns dazu die Anleitung. Man sollte sich jederzeit in Erinnerung halten, daß Wahrnehmung eben nicht mit Identität oder Übernahme gleichzusetzen ist; daß Anziehung mehr bedarf als eines einzigen Gedankens oder einer kurzen Wahrnehmung; daß es schlichtweg unsinnig und kontra-produktiv (zerstörerisch) ist, seine Meinung auf Spekulationen zu basieren, anstatt a) genauer hinzuschauen und sich der Details gewahr zu werden, und b) sich überhaupt erstmal klar zu machen, daß alles vermeintlich Negative (was ja kein Prinzip hat), auf das ich wiederholt meine Aufmerksamkeit richte, nur wachsen wird, mir dabei (also währenddessen) jedoch nur schädlich ist.

Stille deine Sinne. Ersetze Meinung durch Wissen!

Fazit: Stille Deine Sinne! Erinnere Dich an die ersten Lektionen des MKS, wo es um Körperkontrolle geht (der Mund gehört auch dazu!); wo es um Gedankenkontrolle geht; um das sich Gewahrwerden von Gedanken, die Einzug halten wollen und sich sonst ungehindert ausbreiten würden; um die Tatsache, daß Gedanken keine Dinge sind, aber zu welche werden, wenn ihnen durch die Emotionen Lebenskraft gegeben wird; um das Abstellen von Gedanken, die Leere, das Eins-sein mit allem; um die Erkenntnis, daß Widerstand wirklich sinnlos ist; und letztendlich um die Arbeit an sich selber, anstatt zu meinen, daß jemand außerhalb von mir meine Realität gestaltet. Ich nehme lediglich Schwingungen verschiedenster Raten wahr - was ich damit in meiner Mütze mache, das liegt jedes Mal allein bei mir. Mein dreifaltiges Wohlbefinden, welches sich in Wort und Tat ausdrückt, ist da immer der perfekte Zeuge meines Grades von Meisterschaft, und auch wenn es abgegriffen klingt: die Liebe und Anerkennung, die ich anderen zukommen lasse, kommt dann ja wieder auch mir zu, womit sich der Kreis schließt. Happy manifesting!

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