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Am Abgrund der Spiritualität - Erfinde dich neu!

30. November 2012
Von: 
Helmar

Leichter soll es werden, liebevoller und lebendiger – das neue Leben. Doch geschieht das auch wirklich, oder verwirren einen die vielfältigen Möglichkeiten nicht zunehmend? Und wenn ja, was ist die Lösung?

Houston, we’re having a problem! Der Patient weigert sich, leicht, liebevoll und lebendig zu sein.“ So oder ähnlich könnte die Nachricht lauten, die aus den vielschichtigen Ebenen menschlicher Erfahrung zum Großen Baumeister aller Welten durchdringt. Dieser - wenn wir der universellen Intelligenz für einen Moment mal ein menschliches Antlitz verleihen dürfen - schüttelt jedoch nur verständnislos den Kopf und wundert sich.

„Jetzt schicke ich ihnen so ziemlich alles rüber: Von Engeln zu Schamanen, vom Tarot bis zur Astrologie, von der Quantenheilung bis zum Psych-K - zu guter Letzt als i-Tüpfelchen sogar noch den Master Key! Was muss ich denn noch tun, bis sie begreifen, dass sie mir ebenbürtig sind und sich durch diese Erkenntnis ihr Leben erfolgreich und erfüllend gestalten können?“, mag man ihn fast verzweifelt fragen hören.

Es scheint, als würden die Hilfsmittel allein nicht dazu führen, die individuellen Wünsche zu erreichen. Liegt es aber jetzt an ihnen, oder ist "nur der Anwender unerfahren" – wie Charles Haanel im Master Key System schrieb?

Eines steht fest: an der Anzahl und Qualität der Hilfsmittel liegt es wahrlich nicht, wobei es dort natürlich auch gravierende Unterschiede gibt. Also muss es am noch unerfahrenen Anwender liegen, der noch nicht verstanden hat, wozu die Hilfsmittel da sind, d.h. wann und wie sie eingesetzt werden müssen - vor allem aber, wozu er (als Ebenbild der Universellen Intelligenz) da ist. Diese Unerfahrenheit kommt natürlich nicht von ungefähr, daher hier noch einmal im Klartext:

„Leichtigkeit und Perfektion hängen gänzlich von dem Grad ab, zu dem wir aufhören, von unserem (Wach-)Bewusstsein abhängig zu sein.“

Jawohl: Leichtigkeit und Perfektion  hängen gänzlich von dem Grad ab, zu dem wir aufhören, von unserem (Wach-)Bewusstsein abhängig zu sein. Nur wird dieses Wachbewusstsein ständig durch die Impulse unserer Sinne gefüttert und somit auch darin bestärkt, was es sieht oder hört. Nur sind das allesamt Impulse aus der Vergangenheit. Sie haben sich bereits ausgewirkt. Es gilt also neue zu setzen, wenn uns die gegenwärtigen Auswirkungen nicht gefallen.

Durch das Master Key System wird klar, dass es das letztendliche Ziel dieser Lehre ist, die ermächtigenden, urteilenden und Leben ausstrahlenden Qualitäten des Solarplexus (Kapitel 2 und 3) bewusst zu nutzen, um auf eine höhere Ebene zu gelangen. Dieser Weg führt ausschließlich über den Solarplexus. Erst wenn wir uns selbst erkannt, befähigt, ermächtigt und verwirklicht haben, ist der Weg frei zum Herz, zur Intuition, Eingebung und zum wohlwollenden Bauchgefühl. Dann herrschen in uns Qualitäten wie Verständnis, Mitgefühl, Vergebung und bedingungslose Liebe vor. Dort haben wir dann auch die im Solarplexus bewusst erkannte Polarität erkannt, transformiert und somit transzendiert. Und das allein ist schlichtweg genial!

Wir sollen uns also nicht länger von den Launen des unerfahrenen und leicht beeinflussbaren Verstandes (ver-)leiten lassen, sondern uns ihm bemächtigen und ihn gezielt steuern und einsetzen. Er soll unser Diener werden, anstatt anders herum. Er besitzt ja die überaus wichtige Funktion der Unterscheidung und übernimmt somit die Rolle des vertrauenswürdigen Wächters vor dem Tor. Dieser schützt dann das stets empfängliche Unterbewusstsein vor schädigenden Einflüssen - und von denen gibt es heutzutage aufgrund einer globalen Verwirrung und Fehlleitung ja reichlich.

Verstand kommt von Verstehen

Doch steht das Wort "Verstand" nicht umsonst in Bezug mit "Verstehen" und "Verständnis". Dieses Verständnis wird durch eine konkrete Informationsaufnahme und -verarbeitung entwickelt. Haanel hat diesem Thema (Induktives Denken) ein ganzes Kapitel (11) gewidmet. Doch um induktiv denken zu können, musst du dir die Zeit und Muße nehmen, wertfrei zu beobachten, damit du bestimmte Ereignisse einordnen und klassifizieren kannst. Du sollst die Muster dahinter erkennen. Nur diese führen zu Gewissheit, zu Zentriertheit, zu innerer Ruhe und schließlich zu intelligenten Entscheidungen.

Solange du aber noch voll im Ego verhaftet wie eine kopflose Gans durchs Leben läufst und anderen nachgackerst, nicht wissend, wer du wirklich bist, wie die Schöpfung funktioniert und warum du gerade heute eine körperlich-emotionale Erfahrung machst, wie sollen sich da neue Erkenntnisse zu deiner eigenen Schöpferkraft einstellen? Wie sollen sich bei dir neue Fähigkeiten entwickeln, mit denen du dein Leben umdrehst und bewusst Harmonie, Liebe und Fülle darstellst? Solange du allein den anderen Kanälen mehr Glauben schenkst als deiner eigenen Intelligenz, und auch deine eigenen anerzogenen Glaubensmuster nicht hinterfragst, bekommst du auch weiterhin nur das, was du bislang bekommen hast. Es gilt also deine eigenes Urteils- und Entscheidungsvermögen zu schulen und zu schärfen.

Womit wir beim Thema wären…, denn Haanel schreibt weiter:

„Klarheit und Genauigkeit werden nur dadurch erlangt, indem man das Bild wiederholt im Bewusstsein hält.“

Ein Widerspruch? Nein, denn es ist die Wiederholung, die jene Dinge, die wir uns ins Bewusstsein geholt haben, letztlich zur Gewohnheit und schlussendlich automatisch macht. Dann aber sind sie nicht mehr Teil unseres Wach-Bewusstseins, sondern sie verwirklichen sich unterbewusst. Wir nehmen diese Verwirklichung im Außen dann in Form von Anerkennung, Freude und Dankbarkeit wahr. Es bedarf auch keiner weiteren Hilfsmittel mehr, denn Leichtigkeit, Liebe und Leben sind das unausweichliche Resultat dieses wissenschaftlich genauen Vorganges.

Klar definierte Wortbilder

„Wir drücken mehr und mehr Leben aus, während unser Denken klarer wird und höhere Ebenen erreicht. Das wird mit zunehmender Leichtigkeit erreicht, während wir „Wortbilder“ benutzen, die klar definiert und somit frei von jeglichen Vorstellungen sind, die ihnen auf niederen Gedankenebenen anhaften.“

Das zeigt die Bedeutung von Worten an. Jeder von uns muss sich fragen, wie seine „Wortbilder“ aussehen, d.h. ob eine harmonische und wohlwollende Sprache benutzt wird. Sprache ist das Resultat unserer Gedanken und unserer vorherrschenden Geisteshaltung. Sie ist ein verlässliches Maß bezüglich des Fortschritts, den wir machen.

Frage dich: lässt du dich durch Nachrichten von außen irritieren oder beeinflussen? Gibst du was auf das, was andere Menschen von dir denken oder über dich reden? Fängst du dich im Moment negativer Gedanken und Wortwahlen und "korrigierst dich umgehend, stehst aufrecht und bewirkst Wunder", wie Haanel es nahezu poetisch ausdrückte? Drückst du dich auch in gereizten Situationen ruhig, gewählt und besonnen aus oder verlierst du Kontrolle über das, was du sagst? Fragen, die du dir beantworten solltest.

Abgrund? Gibt's nicht! Immer wieder aufstehen und weitermachen

„Schwäche ist das einzige Hindernis hinsichtlich geistiger Errungenschaft. Weise Deine Schwäche körperlichen Beschränkungen oder geistigen Ungewissheiten zu und versuche es erneut. Leichtigkeit und Perfektion werden durch Wiederholung erreicht.”

Der Schlüssel ist schlichtweg der, das wir das, was wir uns wünschen, als bereits bestehende Tatsache ansehen, und zwar so lange und so oft, bis es sich im Unterbewusstsein eingeprägt hat. Nur dann, wenn wir eins sind mit unserem Wunsch und nicht länger in Trennung zu ihm, wird er sich für uns auf wissenschaftliche Weise verwirklichen, so dass wir ihn im Außen auch wahrnehmen und erfahren. Das ist Gesetz! Nur müssen wir uns erst einmal im Gehirn die entsprechenden Nervenverbindungen erschaffen. Das wiederum geschieht in der Stille, durch ein stetes Befassen mit einer Sache, nicht durch ein einmaliges Wünschen und dann Loslassen.

Es bedarf "harter geistiger Arbeit" und Disziplin, denn unsere Sinneswahrnehmung gaukelt uns auf absehbare Zeit noch das Resultat unseres (?) alten Denkens vor. Genau da helfen uns der Glaube - „der Beweis der noch unsichtbaren Dinge“ - sowie das Vertrauen (in die Gesetzmäßigkeiten der Schöpfung). Sie sind es, die unsere geistigen Bilder mit noch mehr Energie versehen, unterstützt von unseren Gefühlen, die dem Ganzen Lebenskraft verleihen. Nur entstehen diese geistigen Bilder ausschließlich in der Stille. Nur dort können sie wachsen, denn nur in der stillen Gedankenkonzentration "kommst du in Kontakt mit der Allmacht, weil Allmacht selbst absolute Stille ist".

In der Ruhe liegt die Kraft

Frage dich, wie oft und intensiv du diese Stille aufsuchst, wo du abgeschottet von Meinungen und Einflussnahmen anderer Menschen bist. Das Aufsuchen der Stille ist das, was wahre Ermächtigung ausmacht. Gleichzeitig wird dem sinnfreien und oft Angst einflößenden und verunsichernden Geplapper der Medien und anderer Kanäle weniger Gewicht beigemessen - bis es durch deine Inanspruchnahme letztlich vollkommen zum Erliegen kommt. Wobei, und das mag ein durchaus erfreulicher Nebeneffekt sein, sich diese Kanäle auch neu erfinden müssen, weil ihnen schlichtweg die Kunden wegbleiben. Das ist intelligente Veränderung durch Ersetzen, anstatt durch Bekämpfen oder aktives Ablehnen (anti-dies und anti-das).

Dieses Prinzip des schöpferischen Denkens - des sich neu Erfindens - ist wahrlich nicht schwer zu verstehen. Um aber dahin zu kommen, musst du dich eingehend mit dieser Sache befassen. Du musst ein Bewusstsein dafür entwickeln, und das kommt, wie du bereits gelesen hast, nur durch Interesse, Aufmerksamkeit und Wiederholung. So kommst du auch nicht umhin, dein eigenes Leben zu vereinfachen und dich auf das Wesentliche zu konzentrieren. All das fällt dir zunehmend leichter, wenn du den Meisterschlüssel hast, denn um es in Haanels Worten auszudrücken:

„Ich glaube, ein Verständnis dieses Prinzips (dem Leben erst das zu geben, was man sich wünscht, um es dann zu erhalten) ist das Geheimnis, welches die alten Alchimisten vergeblich suchten, weil es erklärt, wie Gold im Verstand zu Gold im Herzen und in der Hand umgewandelt werden kann.“

So erfindet sich der Mensch neu - erfindest du dich neu - und trittst endlich von dem Abgrund zurück, an dem du dich schon viel zu lange aufgehalten hast. Also, auf geht's - das Fischerzeitalter hat ausgedient, und das Wassermann-Zeitalter wartet auf dich und deine Inanspruchnahme! Du hast nichts zu verlieren und alles zu gewinnen! Beginne jetzt oder mach einfach weiter, wenn du bereits begonnen hast. Es lohnt sich!

Hinweis: Dieser Artikel erschien zuerst in der August 2011 Ausgabe des Zufall Magazins.

Ein praktischer Tipp zum Master Key System

Du weißt ja mittlerweile, dass du deine Aufmerksamkeit auf etwas lenken musst, um ein Bewusstsein dafür zu entwickeln. Wenn finanzieller Wohlstand für dich wichtig ist, dann stelle folgendes sicher:

  1. dass du für dich genau definiert hast, d.h. ein klares Bild von dem hast, wie dein Reichtum aussehen soll
  2. dass du dich in den entsprechenden Kreisen aufhältst, damit du zunächst einmal ein Gespür für eine dir noch fremde Energie (d.h. Denk- und Verhaltensweise) bekommst
  3. dass du dich in deinem Leben von dem trennst, was dich deiner Meinung nach noch in relativer Armut hält - ob Orte, Personen oder Umstände. Miste aus! Mach Platz für Neues! Freue dich, dass du das Alte an andere weitergeben, ihn dadurch einen Dienst erweisen und gleichzeitig das Neue einladen kannst.
  4. dass du entsprechende Magazine liest sowie Autobiografien reicher Menschen verschlingst. Da es einen Bezug zwischen Intelligenz und Wohlstand gibt, kommst du nicht umhin, intelligenter zu werden, und das geht am einfachsten dann, wenn du von Menschen lernst, die du nachahmen möchtest oder die dir viel bedeuten.
  5. dass du nicht nur Zeit für diese neue Qualität hast, sondern auch die Energie. Stelle deine Ernährung um (vegetarische Kost, viel reines Wasser - vor allem morgens, bewusste Tiefenatmung, Essen mit Absicht, keine schwere Mahlzeit spät abends, viel Gemüse, basische Kost, etc), damit das körperliche System nicht Unmengen an Energie aufwenden muss, um Nahrungsunrat zu verdauen, mit negativen Emotionen umzugehen o.ä. Ertüchtige dich körperlich (Yoga, 5 Tibeter, viel frische Luft (Atmung!), Gymnastik) und achte dabei auf die Aktivierung deines dritten Auges (Embryonalstellung, Kopfstand), denn das ist ein integraler Bestandteil der Bewusstseinsentwicklung und somit auch deines Reichwerdens.

All das kann - vollkommen selbstredend - auch auf die Themen Gesundheit und Liebe oder spirituelle Weiterentwicklung angewandt werden.

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