• Daedlus
    am 6. Januar 2014 um 11:22 am #49948

    Hi zusammen,

    ich glaube jetzt habe ich Kapitel 24 größtenteils zumindest verstanden 😉 Haanel sagt, in 24:5 dass Krankheit, Mangel und Beschränkung das Ergebniss falschen denkens sind. Weil sie Illusionen sind, und die Abwesenheit von etwas darstellen. Sog. ist Zufriedenheit, Glück & Harmonie der eigentliche Zustand, alles andere wenn dann die außnahme.

    Ich verstehe aber nicht so ganz, wie man das jetzt praktisch anwendet. Genügt es sich von dieser heilen Ganzheit immer wieder durch finden der Wahrheit zu überzeugen, geht es eher um ein verlernen- oder diese sachen (erinnerungen, ehem. zustände) in Visualisierung einzubauen?

    oder ist das wie Hypneo sagen würde ein “sowohl-als-auch”?

    Lg, Stefan

    am 6. Januar 2014 um 10:55 pm #63116

    Ich würde sagen: Das eine ist vorhanden und das andere sozusagen ein Trugbild durch, sag ich mal, den Mind oder das Ego. Das wahre ICH kennt keine Zustände der Bewertung, keine Angst, keinen Verlust etc.
    Das gilt es sich (immer wieder) bewusst zu machen – durch Akzeptanz dessen, was im Moment passiert…..

    HypNEO
    am 8. Januar 2014 um 10:13 am #63117

    Hallo Daedlus,

    Ich verstehe aber nicht so ganz, wie man das jetzt praktisch anwendet. Genügt es sich von dieser heilen Ganzheit immer wieder durch finden der Wahrheit zu überzeugen, geht es eher um ein verlernen- oder diese sachen (erinnerungen, ehem. zustände) in Visualisierung einzubauen?

    Eine Hilfestellung: Stell dir vor, dass du in einen großen Supermarkt gehst. Dort findest du eine Vielzahl von Produkten vor, und du hast die freie Auswahl, welche du mitnimmst und welche du stehen lässt. Niemand macht dir diesbezüglich Vorschriften außer dir selber. Nicht alle Produkte im Supermarkt sind von optimaler Güte: Da findet sich auch mal zerdrücktes Gemüse, angeschimmeltes Brot oder eine löchrige Packung, aus der beständig Waschpulver rieselt. Du kannst diese mit derselben Leichtigkeit wählen und in deinen Einkaufswagen packen wie die einwandfreien Produkte. Der Preis ist der gleiche. Es ist allein deine Wahl.

    Stell dir nun vor, dass du nicht der einzige Kunde in diesem Laden bist. Andere Kunden schwirren ebenfalls umher und laden beständig Produkte in ihren Einkaufswagen. Du kennst diese Kunden, denn du bist ihnen hier schon mehrfach begegnet. Nach welchen Kriterien packen sie Produkte in ihren Einkaufswagen? In den meisten Fällen ist es Gewohnheit und Präzedenz (“Ich habe schon immer das Produkt X genommen, also nehme ich es wieder”). Dadurch kannst du immer wieder beobachten, wie andere Kunden nicht gerade gesundheitsförderliche Produkte in ihren Wagen laden. Andere wiederum laden immer wieder überteuerte Markenprodukte in ihren Wagen, obwohl es günstigere Alternativen gäbe und stöhnen dann an der Kasse über den Preis. Und wieder andere laden schimmeliges Brot in ihren Wagen, weil sie vor lauter Hektik gar nicht hingucken, was sie das eigentlich nehmen.
    Aber was bedeutet das für dich? Zwingt dich das, es ihnen gleich zu tun? Hindert dich jemand daran, eine bessere Wahl zu treffen? Nein. Höchstens du selber. Die anderen treffen ihre Wahl ebenso eigenständig wie du selber und erfahren disbezüglich ihre Konsequenzen, ebenso wie du. Jedes Individuum lebt in seinem eigenen kleinen Universum, in welchem es selber der Mittelpunkt ist, und trifft unablässig eine Wahl darüber, was in sein Universum Einlass findet und was nicht. Alle diese “Mini-Universen” überlagern und überlappen sich und erzeugen somit die komplette Wirklichkeit, die wir mit unserem objektiven Verstand vorfinden.

    Was heißt das übertragen auf deine Fragestellung? – Gesundheit und Krankheit sind beides reale Zustände in unserer Wirklichkeit. Beide sind unterschiedliche Pole ein und derselben Einheit, die wir zum Beispiel als “Vitalität” (was immer das auch genau ist) bezeichnen könnten. Gesundheit ist eine hohe Ausprägung von “Vitalität”, Krankheit eine niedrige. Was du vom Supermarktregal des Universum herunternimmst und in deinen Einkaufswagen lädst, ist deine Wahl und unabhängig von der Wahl deiner Mitmenschen. Nur weil sich einer von ihnen (warum auch immer) für Krankheit entscheidet, kannst du dich für Gesundheit entscheiden. Und das kannst du auf verschiedenste Art und Weise tun. Meine erste Empfehlung lautet: Nimm dem Begriff “Krankheit” die Wichtigkeit, die ihm üblicherweise zugesprochen wird. Reduziere seine Wichtigkeit auf die eines der unzähligen Produkte im Supermarkt des Universums, nicht wichtiger oder unwichtiger als alle anderen. Eine unter vielen Wahlmöglichkeiten. Und wenn sich ein anderer entscheidet, Krankheit in seinen Einkaufswagen zu packen, tja, dann ist das halt so. Hat aber nichts mit dir zu tun.

    Zweiter Schritt: Dankbarkeit für deine Gesundheit, die du jetzt gerade besitzt.

    Dritter Schritt: Mache dir bewusst, dass in einer polaren Welt das Eine nicht ohne das Andere existieren kann. Du kannst nicht in einer Welt voller Gesundheit leben, weil du nicht das Recht besitzt, die Supermarktregale des Universums von allen Krankheitsprodukten zu befreien. Du hast nur das Recht, sie nicht zu wählen. Und das heißt: Selbst wenn du selber in deiner Weltschicht nur Gesundheit wählst, so wird die Krankheit dennoch einen Platz in deiner Umgebung einnehmen, d.h. in benachbarten Weltschichten. Der Pol der Krankheit wird dann von deinen Mitmenschen ausgelebt, oder du erfährst immer wieder Informationen über Krankheit durch Dritte, Presse, Medien etc.  Das geschieht, damit du dir deiner Gesundheit bewusst sein kannst, denn erst durch das Erfahren von Krankheit kann Gesundheit verstanden werden und umgekehrt. Beides ist zur Vollkommenheit erforderlich.
    Heißt das dann, dass du mit deiner Entscheidung für Gesundheit deinen Mitmenschen Krankheit bescherst? Nein, das wäre eine einseitige Betrachtung und würde eine Kausalität postulieren, die nicht vorhanden ist.

    Vierter Schritt: Handele aktiv und in Übereinstimmung mit deiner Überzeugung, denn die Tat ist die Blüte des Gedankens. Gesundheit denken und zugleich Junkfood fressen führt nicht zum gewünschten Ergebnis, da deine Taten die wahre Geisteshaltung offenkundig machen, und nur diese zählt. Selbsttäuschungen durch den Verstand sind machtlos gegen die innere Überzeugung, siehe Kapitel 5, Vorwort.

    Gruß,
    HypNEO

    am 9. Januar 2014 um 11:30 am #63118

    Im Grunde „ordnen sich Dinge wie von selbst“, sobald ich mal begonnen habe, mich als Betroffener mit dem Universellen Bewusstsein zu verbinden.

    Das gelingt mir in der „Stille“ – jeden Tag aufs Neue. Dieses unmittelbare Gefühl der Geborgenheit um dieses Wissen, schwingt die Ratio zunehmend auf das Unterbewusstsein ein und wappnet mich auch für Situationen im Alltag und mit anderen Menschen. Zu Beginn braucht es vielleicht einen Trick, gerade wenn die Krankheit schmerzt oder der Nachbar sich über meinen überhängenden Ast an der Grundstücksgrenze gerade tierisch aufregt – ein Atemzug, ein Kneifen……..

    Halte ich diesen (blockadefreien) Zustand von meiner letzten MK-Medidation und akzeptiere ich meine immer weniger auftauchenden Konditionierungen bzw. die meines Gegenübers als Baustellen meines Fortschreitens, und gehe ich wie ein Soldat die Aufgaben an, die ich in Verbindung mit meinem wahren ICH zu erfüllen habe, stellen sich lediglich Fragen für mich, wie:
    Wie kann ich meinem Gegenüber helfen? Oder:  Trinke ich einen heißen Hollerwein und mache ich Wickel zur Unterstützung für meine Krankheit und nehme diese dankend als heilenden Prozess an ……

    Dieses Bewusstwerden stellt sich dann (irgendwann) wie selbstverständlich ein und es wird Fleisch auch weil ich dann weiß: DIE DINGE SIND BEREITS ALLE IN DER ORDNUNG.  🙂

    tjorbies
    am 12. Januar 2014 um 7:12 pm #63119

    Hier einige Gedanken von mir dazu…

    Unsere Gedanken formen unser  Gesicht
    und verleihen ihm seinen individuellen Ausdruck.
    Unsere Gedanken bestimmen Ihre Lebenseinstellung,
    unsere Körperhaltung und die Gestalt des gesamten Körpers.
    Alles hängt völlig von unserem Geisteszustand ab.
    Mit anderen Worten:
    Es hängt von der Art der Gedanken ab,
    welche wir aussenden und empfangen.
    Ein disharmonischer Gesichtsausdruck 
    ist die Folge der unbewussten Verletzung
    eines Prinzips, egal, ob beim jungen oder beim alten Menschen.
    Jede Art von Veränderung des Körpers,
    jede Form von Schwäche,
    alles, was die persönliche Erscheinung
    eines Mannes oder einer Frau gestaltet,
    kommt von ihrer Einstellung und Geisteshaltung her.
    Uns Menschen ist die Neigung angeboren,
    das Unvollkommene zu meiden
    und das relativ Vollkommene zu suchen und zu mögen.
    Wir mögen keine Falten
    und Verfallserscheinungen,
    und zwar aus demselben Grunde,
    aus dem wir verschmutzte oder defekte Kleidung ablehnen.
    Unser Körper ist das Kleidungsstück,
    und gleichzeitig das Instrument,
    unseres Geistes oder spirituellen Bewusstseins.
    Das wahre ICH ist es,
    das uns veranlasst, einen wohlgeformten
    und schönen Körper attraktiv zu finden,
    und saubere Kleidung zu mögen.
    Uns und Generationen vor uns wurde erzählt,
    dass es eine unausweichliche Notwendigkeit,
    ein Gesetz der Natur ist,
    dass der Körper schwächer
    und unansehnlicher wird,
    und dass mit den Jahren auch der Geist nachlassen muss..
    Man lehrte uns,
    dass unser Bewusstsein keinerlei Macht hat,
    unseren Körper zu reparieren
    und wiederherzustellen;
    ihn völlig neu und ständig frischer zu machen.
    So ist es aber nicht.
    Unser Unterbewusstsein hat absolute Kontrolle
    über sämtliche Vorgänge im Körper,sämtliches Zellwachstum,
    und über die Ausschüttung von Chemikalien und Hormonen.

    Unser Unterbewusstsein reagiert
    ausschließlich auf unsere bewussten Gedanken .
    Es reagiert auch auf den Gedanken (Krankheit).

    LG
    tjorbies  🙂

    Es wird die Zeit kommen, wo es als Schande gilt,
    krank zu sein, wo man Krankheiten
    als Wirkung verkehrter Gedanken erkennen wird.
    Wilhelm von Humboldt

    am 13. Januar 2014 um 1:29 pm #63120

    “Der Körper muss dem Geist folgen. Die Zellen sind angesammelte Gedanken.
    Geist und Zellen zu sehen heisst dualistisch zu sehen.
    Der aus Zellen bestehende Körper ist die Widerspiegelung des Geistes.
    EINS nicht getrennt. Nicht zwei.
    Das Denken zu verändern, heisst die Zellen zu verändern.
    Sie sind das Gleiche.”

    Liebe Grüsse
    Sheila

    Ich sehe alle als unschuldig.
    Wenn wir glauben, was wir denken,
    müssen wir tun, was wir tun.
    Es gibt keine Wahl
    BK

    Zulasser
    am 16. Januar 2014 um 6:21 pm #63121

    Zu der Frage “Was ist Wahrheit?” gab es immer wieder die unterschiedlichsten Betrachtungen.
    Auch diese hier finde ich sehr interessant:

    http://www.2012spirit.de/2014/01/gibt-es-eine-allumfassende-wahrheit/

    LG Zulasser

    Daedlus
    am 17. Januar 2014 um 7:09 am #63122

    Hey,

    Danke für eure Beiträge 🙂

    ich habe mich im ersten Beitrag vielleicht etwas unpräzise ausgedrückt. Ich leide unter einer Posttraumatischen Belastungsstörung, zumindest so mein Arzt. Mit diversen Begleitkrankheiten, was ziemlich harte einschränkungen in meinem Leben mit sich bringt, vor allem sozialer Art. Und für mich gab es auch ein vorher, wo meine welt noch “heile” war.

    Hier hat Charles mal wieder vollkommen recht, dass sie die Abwesenheit von etwas darstellen, nämlich meiner ursprünglichen Gesundheit, sorglosigkeit und offenheit, die sich dadurch ganz einfach gesagt verabschiedet hat.

    Ich bin mir noch nicht ganz klar darüber, was ich da falsch gedacht habe/ haben soll- oder wieso ich das angezogen habe. Oder warum sich der ein oder andere in dieser inkarnation für diesen oder jenen weg entscheidet. Aber ich glaube auch, dass das finden des MKS und den anderen sachen (wobei ich früher der nicht spirituellste-gläubigste Mensch war, den man sich vorstellen kann ;)) einfach so sein soll(te).

    Und hier bin ich mit meinem Latein ein wenig am ende, weil es schließlich nicht um ein Körperliches gebrechen geht, sondern um ein seelisches Leiden, wiederkehrende erinnerungen, Angststörungen, dauerhafte anspannung etc. Wie geht man bei so etwas vor?  :'(

    Lg, Stefan

    am 17. Januar 2014 um 7:55 am #63123

    Hallo Daedlus,
    hatte vor vielen Jahren diesselbe Diagnose.

    Fakt ist, dass die Dinge, egal ob körperlich oder seelisch, die nicht der kosmischen Ordnung entsprechen, auch die entsprechenden Konsequenzen nach sich ziehen.

    Gehe ich einen Weg, der seiner geistigen Essenz nach nicht meinem Weg entspricht, drückt sich das in letzter Konsequenz in Leid aus. Das ist dann wie eine Wand, die auf mich langsam zufährt und mich irgendwann gegen eine andere Wand im Rücken zerdrücken wird.

    Bewusstseinserweiternde Werkzeuge wie das MKS, zeigen im Grunde auf, dass wir nur einen Schritt zur Seite gehen brauchen, um weitergehen zu können. Ein kleiner Schritt für Dich, ein großer Schritt für die Welt, die Du mit Deiner Einzigartigkeit und Genialität beglücken kannst 🙂

    Dieser kleine Schritt macht uns unter Umständen große Probleme, weil wir die Jahre über gelernt haben, den Fokus auf diese Wand zu halten, die auf uns zufährt.

    Der Clou aber ist, und das ist denke ich ganz wichtig, sich bewusst zu machen: Diese Wand ist eigentlich, wenn es nach dem kosmischen Ursprung geht, nach dem wahren Geist, gar nicht vorhanden ….. 🙂

    In diesem Sinne: Gute Reise :-))

    Helmar
    am 17. Januar 2014 um 9:26 am #63124

    Ich bin mir noch nicht ganz klar darüber, was ich da falsch gedacht habe/ haben soll- oder wieso ich das angezogen habe. Oder warum sich der ein oder andere in dieser inkarnation für diesen oder jenen weg entscheidet.

    Spielt für deine Zukunft keine Rolle. Wichtig ist nur, dass du dir des Gegenteils dessen, was du jetzt als negativ wahrnimmst erkennst und es verstärkt in dein Leben rufst. Das Alte geht dann von ganz allein weg, siehe MKS Beispiel mit der Pflanze, die man aus der Erde zieht.

    Und hier bin ich mit meinem Latein ein wenig am ende

    MKS 2,23! Immer und immer wieder.

    LG,

    Helmar

    am 17. Januar 2014 um 12:35 pm #63125

    Eine unter vielen Wahlmöglichkeiten. Und wenn sich ein anderer entscheidet, Krankheit in seinen Einkaufswagen zu packen, tja, dann ist das halt so. Hat aber nichts mit dir zu tun.

    Ich würde das nochmal differenzieren, insbesondere auch aus der Sicht, wenn ich selbst betroffen wäre. Wir haben alle so etwas wie empatisches Bewusststein – letztlich auch ein Baustein im universellen Bewusstsein das nichts anderes kennt als Vollkommenheit – d.h. wir empfinden für andere.
    Aber auch hier beginnt selbstredend der Bewusstseinsgrad zu unterscheiden: Mitgefühl oder Mitleid. Auf die kosmische Ordnung bezogen, käme für mich nur Mitgefühl infrage, sprich im Zuge meines Erkenntnisgrades – mein Gegenüber auf die entsprechende (gleiche) geistige Ebene zu hieven. Nur am Rande dieses – jetzt zum Zitat:

    Das Problem ist (oft), dass wir nicht bewusst einkaufen, würden wir es tun, würden wir gewiss nicht die Krankheit wählen – d.h. auch, hier käme z.B. die Vererbung in's Spiel.

    Im Grunde hätte ich nämlich den Fokus gar nicht drauf, wer jetzt was einkauft, denn in meinem vollkommenen ICH gehe ich davon, dass jeder das „richtige“ wählt.
    Habe ich aber den Fokus drauf – das sehe ich so inderekt auch in Deinem recht anschaulichem Bild – und beginne zu „werten“, kann die Verbindung zum universellen Bewusstsein unterbrochen werden.
    Entweder, weil ich auch selbst betroffen bin, beispielsweise von einer Krankheit (und darauf den Fokus halte), oder weil ich mich vielleicht über den Dingen stehen sehe und die Überlappungen der Universen, sag ich mal auf andere bezogen, ignoriere.
    Die Verbindung wäre in meinen/unseren (?) dann wieder hergestellt , wenn ich mir ins Bewusstsein rufe, wie ich demjenigen helfen (bei Dir vermutlich: Wie ich möglichst vielen Menschen helfen kann) bzw. in Reflexion der bewussten Betrachtung, zunächst: Wie ich mir selbst (weiter)helfen kann….

    Glückskind
    am 17. Januar 2014 um 4:56 pm #63126

    Das Problem ist (oft), dass wir nicht bewusst einkaufen, würden wir es tun, würden wir gewiss nicht die Krankheit wählen – d.h. auch, hier käme z.B. die Vererbung in's Spiel.

    Genau dieser Gedanke hat mit mich auch schon verfolgt. Ich gehe einkaufen, meine superbewusst zu sein und schmeiße doch etwas in meinen Warenkorb, was mir nicht dienlich ist. Im nachhinein muss ich dann feststellen, dass ich wohl doch nicht so bewusst war wie ich meinte zu sein und frage mich: „Wie konnte es nur so weit kommen, dass ich mich nun mit diesen mir unliebsamen Auswirkungen herumplagen muss?“ An welchem Punkt habe ich die Ursache dafür gesetzt? Natürlich will ich nicht immer und ewig in der dampfenden Sch….e rumrühren, aber wissen möchte ich es schon bevor ich mich zum anderen Pol hinbewege. Zudem könnte ich, wenn ich mir diese unliebsame Situation genauer anschaue eine neue Chance entdecken, in dem ich dies oder jenes noch mal überdenke.

    Kleines Beispiel aus meiner Welt:

    Vorweihnachtszeit = Besinnliche Zeit.
    Naja, alle sind busy, Termine, Termine, Termine… So auch bei mir. Kollegin ständig krank und ich bin „Ganz-Perfekt-Stark-Mächtig etc.“. Tief in meinem Innern tut sich gleichzeitig eine gewisse Unruhe auf. Voller Erwartung Kollegin könnte sich mal wieder ins Bett legen und ich (weil ich ja so stark bin  >:() darf in dieser besinnlichen Zeit weitere Aufgaben übernehmen. Als hätte ich nicht schon genug zu tun. Und wer viel leistet braucht bekanntlich einen Ausgleich. Also hechel ich voller Freude in die Tangowerkstatt und betreibe exzessives Getanze. Eine Tätigkeit der ich voller Hingabe seit Entdeckung der Prinzipien durch Onkel Charles nachgehe. Innerlich baut sich eine Spannung auf, welche ich nicht bemerke, da ich unruhig, selber busy bin und exzessives Verhalten an den Tag lege. Eine schleichende Polverschiebung findet statt… Ich betrete an einem Montag noch kerngesund das mir ach so gewohnte Gebäude zu meiner Dienststelle, begegne auf der Treppe meiner Kollegin, die mir hinkender Weise entgegenkommt und habe urplötzlich einen Hexenschuss. Nach 3 Tagen war das Becken schief und mir sind vor Schmerzen schon fast die Tränen in die Augen geschossen. Letztendlich war ich 4 Wochen krank geschrieben. Nun hatte ich meine besinnliche Vorweihnachtszeit.
    Mein Hausarzt, den ich suchen musste, weil der umgezogen war und ich ihn das letzte Mal vor 5 Jahren konsultierte drückte mir als Empfehlung eine Visitenkarte von einem Physiotherapeuten in die Hand. Das beste was mir passieren konnte. Stand da ein indischer Yogalehrer vor mir. Auf meine Frage, warum ich im Beckenbereich eine Blockade hätte antwortete dieser:
    „Du hast es nicht im Becken sondern im Kopf.“
    Gesetz der Anziehung lässt grüßen.

    Becken ist wieder gerade, die Rückmuskulatur völlig entspannt und ich nehme meinen Körper besser als je zuvor war. Obwohl ich schon vorher immer der Meinung war ein sehr ausgeprägtes Körpergefühl zu haben. Mein Yogalehrer hat mir einen Platz in seiner Yogagruppe angeboten mit den Worten: „Du hast eine positive Ausstrahlung!“ Hach was tat das meinem Ego gut.;).
    Nun habe ich meinen Guru gefunden, der 5 Minuten von meiner Arbeitsstelle entfernt praktiziert. Tango wird natürlich auch weiter getanzt, aber nicht exzessiv. Ist nicht gut. Steht auch im MKS. Und Chef ist sowas von froh, dass ich wieder da bin. Alles ist bestens und ich bewege mich mit einem fetten Grinsen auf dem Gesicht durch meine Welt

    Vererbung

    Vererbung ist meiner Auffassung nach eine Neigung. D.h. wenn wir lange genug lebenswidrige Gedanken und Gefühle hegen und pflegen, dann tritt genau diese Neigung zu tage. Meine Urgroßmutter sowie meine Großmutter saßen im hohen Alter im Rollstuhl. Verschleißerscheinungen der Knochen im Beckenbereich.

    Jeder Mensch hat seinen körperlichen Schwachpunkt. Bei dem einen ist es das Herz, beim anderen Krebs etc. Die Eltern meiner Freundin sind am Herzen erkrankt und beide daran gestorben. Neuerdings hat meine Freundin Herzrhythmusstörungen. Der schlimmste Denkfehler den wir begehen können ist: Mama hatte es, Papa hatte es, also bekomme ich diese Krankheit früher oder später auch. Das sind diese subtilen Ängste und Befürchtungen, die in uns schlummern.

    Lieber Stefan,

    vielleicht gibt Dir diese kleine Geschichte einen Denkanstoß. Denn nur Du kennst Dich selber am besten. Deine Krankheit will Dir etwas sagen. Die Ärzte können Dich auf dem Weg der Genesung unterstützen aber der Heiler bist Du.

    Gaaanz liebe Grüße
    Eure Sylvia

    tänzerin
    am 18. Januar 2014 um 12:21 am #63127

    Hallo Stefan,

    nachdem ich hier einen halben Roman über das Wie und Warum geschrieben hatte, habe ich alles wieder gelöscht und beschränke mich auf meine eigentliche Intention, nämlich einen Buchtipp (als materielle Ergänzung zum mentalen MKS-Studium): “Was die Seele essen will” von Julia Ross.

    Alles Liebe
    tänzerin

    Glückskind
    am 18. Januar 2014 um 2:16 pm #63128

    Hallo Tänzerin,

    Gesetz der Anziehung!

    Im Wartezimmer des Physiotherapeuten hängt ein Spiegel. Daneben eine Tafel mit einem Text.

    Es ist Dein persönlicher Text.
    :-*

    Daedlus
    am 18. Januar 2014 um 4:53 pm #63129

    Hallo zusammen 🙂

    erstmal danke für eure vielen guten Ratschläge!

    ich werde mir jetzt erstmal ausführlich die zeit nehmen, und jeden davon noch einige male durchlesen, weil in so vielen ein schnibbel erkentniss steckt.

    Lg, Stefan

    Zulasser
    am 22. Januar 2014 um 6:16 pm #63130

    @ Daedlus

    Vielleicht hilft Dir das hier etwas weiter:

    [youtube]https://www.youtube.com/watch?v=ycr4CovaoqE#t=49[/youtube]

    LG Zulasser

Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema zu antworten.

0

Suchbegriff eingeben und mit Enter Suche starten!