• am 21. Oktober 2008 um 8:01 pm
    #48850

    Hallo liebe Kommilitonen!

    Ich eröffne dieses Thema mit einem kurzen Schwank aus meinem Leben:
    Ich bin seit einem Jahr im Schulreferendariat, habe noch einn weiteres Jahr vor mir. Es ist nicht der absolute horror / terror, wie mir von vielen Seiten zuvor zugetragen wurde, aber ich kenne auch niemanden, der behauptet, dass das Ref. die geilste Zeit seines Lebens gewesen wäre. Nun ja.
    Vieles an dem Job macht Spass, ich bekomme regelmäßig (im Wechsel mit Frustrationsmomenten) regelrechte Glücksflashes, Schule toll, Kollegen toll, alles super – könnte man meinen.

    Jetzt schlage ich seit mit geraumer Zeit mit akuten Widerständen und Widerwillen rum. Die Vorstellung, gleich, ohne Pause nach dem Ref an eine Schule zu gehen, und am Besten gleich auf voller Stelle anzufangen und so richtig in die Tretmühle zu kommen, erfüllt mich mit Bäh, die Idee am Besten 30 Jahre an der selben Schule zu bleiben und dort vor mich hinzumokeln ist mir ein Graus und ich komme absolut nicht mit dem starken Sicherheitsdenken und der Panikmache vieler Kollegen zurecht. Da verzieht sich mir alles.
    Das habe ich wohl lange gespürt, mich gewundert, was denn blos nicht mit mir stimmt, mich -trotz Spass an der Arbeit- eingesperrt gefühlt wie in einem Käfig, gedacht, so dürfe ich nicht empfinden- tun die anderen ja auch nicht- bis es mir vor einigen Tagen wie Schuppen von den Augen viel:

    Nix mit straightem Berufseinstieg, warten auf Verbeamtung (sowieso Verbeamtung, Gähn). Ich muss erstmal los, reisen, Welt sehn und auf dem Weg entscheiden, wie es weitergehen soll mit mir.
    War für mich ein Riesenschritt in Sachen Erkenntnis, als ich jedoch einer Freundin davon berichtete- in dem Glauben, den Wahnsinnsknaller kundzutun- war sie recht gelassen und meinte: aber das hattest du doch sowieso immer vor.”
    Ach ja? Muss ich wohl vergessen haben auf dem Weg. Dann ist es ja gut, dass es mir wieder eingefallen ist, ein Jahr vor Beendigung- da bleibt genug Zeit, Infos einzuhlen und Pläne zu fassen, damit ich dannach mit dem Trumpf der abgeschlossenen Lehrerausbildung in der Hinterhand loskann und gucken kann, was ich wirklich will und wo ich hinwill.

    Achtung, jetzt kommt der Themenbezug: Ich denke, die Beschäftigung mit der Suche nach dem “wahren Ich” trägt einen großen Teil dazu bei, dass ich erkenne, dass ich mich einem System meinte anpassen zu müssen, das so nicht meins ist (Vielleicht wirds das mal, aber nicht jetzt)- deswegen war ich wohl lange so neben der Spur. Mein Entschluss, lieber auf verschlungenen Pfaden zu wandeln scheint mir aus diesem wahren Ich herauszukommen- fühlt sich zumindest so an, also mit intensiven Emotionen verbunden- wie eine Befreiung. Mein Plan ist gefasst, der Rest wird sich finden.
    Jetzt stolper ich immer wieder über diese eine Stelle in Kapitel 4. 22 die mich fizzelig macht:

    Das universelle kann sich nicht durch dich ausdrücken, solange du mit deinen eigenen Plänen und Vorhaben beschäftigt ist

    und das ganze unter der Prämisse, dass jedes Vorhaben jeder Person zu gute kommen soll, die damit in Berührung kommt.
    Auf der anderen Seite führ Selbstverleugnung nicht zum Erfolg.

    Wie jetzt? Also es geht um meine eigenen Pläne unds Vorhaben, mit denen muss ich mich ja beschäftigen!
    Zum Thema größtmöglicher Dienst für alle beteiligten: Also ich WILL reisen. Generell denke ich, dass ich beruflich einen viele größereren Dienst erweisen kann, nachdem ich mir diesen Traum erfüllt dadurch eine klarere Idee von dem was ich sonst noch will erhalten habe. Außerdem werde ich unterwegs vielen Menschen begegnen, weil das auf Reisen nunmal so ist, und vielleicht ihnen, als Weggefährtin einen großen Dienst erweisen.
    Allerdings entginge dadurch dem System mein Dienst als Arbeitskraft. Gut, mein Schulleiter würde nicht verzweifelt in Tränen ausbrechen, wenn ich nicht, wie er denkt, an der Schule bleibe, der Staat geht nicht bankrott, wenn ich ein weiteres jahr oder so keine Steuern zahle.
    Aber wer weiß es schon vorher, worin mein größter Dienst läge?

    Egal wie ich es drehe und Wende: dieser Wunsch zu reisen, ist ein egoistischer, etwas was ich tun will, und es ist mein eigenes Vorhaben und es ist eigennützig. 

    Ja ist das jetzt schlecht? Mal ganz platt gefragt (Ja, diese Schwarzweißbewertungen soll man ja eh nicht..) aber mich würde sehr interessieren, wie ihr zu diesem Topf Selbstverwirklichung vs größter Dienst und zum Vorteil für alle steht. Seht ihr da auch einen Konflikt, so wie ich, auch wenn ich ihn nicht so richtig auf den Punkt bringen kann? Versteht ich, was ich meine?
    Und wenn ihr da auch einen Konflikt seht, wie löst ihr ihn?

    Oje, Fragen über Fragen. Ich hoffe, mein langer Text hat nicht abgeschreckt- würde mich über Antworten sehr freuen.

    Was mich außerdem brennend interessiert: Wie hat denn Helmar dem universellen Bewußtsein den größtmöglichen Nutzen für alle Beteiligten an seinem Maserati “verklickert”?
    Als Beweismittel, dass das Gesetz der Anziehung funktioniert oder weil er seine ganze Familie und Freunde damit kutschieren kann? Hm?

    Viele Grüße
    von einer etwas verwirrten Alex

    am 21. Oktober 2008 um 9:43 pm
    #56671

    Hallo Alex,

    meinst du es ist zum Nutzen aller, wenn du “missmutig” deinen Dienst antrittst?  ::)
    Wem nützt du damit – weder dir noch irgend jemand anderem  😉
    Wie du selbst schreibst, läufst du bei dem Gedanken schon länger neben der Spur. Also mache zum Wohle aller Beteiligten deine Reise und schau, was du wirklich willst.

    So lange du immer noch darüber nachdenkst, was nun richtig oder falsch ist, bist du mit deinen Plänen und Vorhaben so beschäftigt,  dass das Universum sich wirklich nicht durch dich ausdrücken kann.

    Genieße deine Reise mit allen Sinnen.

    “Der Plan ist gefasst und der Rest wird sich finden”
    Somit bist du offen für alles und das Universelle kann sich durch dich ausdrücken  ;D

    Was den Maserati betrifft, bin ich allerdings auch ziemlich ratlos….

    Oder vielleicht doch: Die Arbeiter im Maserati-Werk hatten was davon, Entwickler, Hersteller, Versicherer…..  :-X

    Liebe Grüße vom
    Sternenhimmel

    am 23. Oktober 2008 um 7:27 pm
    #56672

    Hallo Sternenhimmel!

    Vielen Dank für Deine Antwort! Damit machst du mir Mut!
    Vielleicht sollte ich Hanels Satz für mich folgendermassen umändern: “Solange Du mit deinen eigenen Grübeleien, Hadereien und Zweifeln beschäftigt bist…”
    Die bringen nun wirklich keinem was!

    Ja, die Grübelei, damit stehe ich mir gerne mal im Weg.
    Also los gehts, zum höchsten Wohle aller!

    Wäre doch nur noch zu schön, wenn Helmar das Wohl des Maseratis erklären könnte, was?  😉

    Viele viele Grüße,
    Alex

    am 23. Oktober 2008 um 7:53 pm
    #56673

    ihr lieben!

    es geht, ob nun beim maserati oder bei sonst was, nicht um den größtmöglichen nutzen!
    es geht um DEIN höchstes WOHL und dass dieses wohl für niemanden schaden bedeutet.

    Wie jetzt? Also es geht um meine eigenen Pläne unds Vorhaben, mit denen muss ich mich ja beschäftigen!

    stimmt! aber was steht dahinter? das sollst du rausfinden.

    hinter helmar's maserti stand auch was. was auch immer, das weiß er.
    hinter unser aller wünsche, materialler natur, steht etwas ganz anderes. das gilt es herauszufinden.
    wenn nichts dahinter steht, ist es eigennützig, sinnlos. es wird sich auch manifestieren, aber es wird dir durch die finger laufen wie sand, seine beteutung, die es ja nie hatte, verlieren.

    selbstverwirklichung enthält ein wichtiges wort: SELBST
    dieses selbst gilt es erstmal zu finden.

    m.

    m.

    Helmar

    am 24. Oktober 2008 um 4:10 am
    #56674

    Was mich außerdem brennend interessiert: Wie hat denn Helmar dem universellen Bewußtsein den größtmöglichen Nutzen für alle Beteiligten an seinem Maserati “verklickert”?

    Das musste nicht verklickert werden, denn es stand fest, dass er als effektives Transport- und “Aufzeige”-mittel eingesetzt wird, um die Kunde des MKS noch weiter zu verbreiten.

    Er war das Resultat von etwas, was ich 25 Jahre in meinem Bewusstsein gehalten habe, und erst, als der Vorgang auf verschiedenen Ebenen beschleunigt wurde, wurde er auch Wirklichkeit.

    Als Beweismittel, dass das Gesetz der Anziehung funktioniert oder weil er seine ganze Familie und Freunde damit kutschieren kann? Hm?

    Nix mit kutschieren. Das Gesetz der Anziehung funktioniert immer, selbst wenn wir es nicht glauben wollen. Etwas, worauf du deine Aufmerksamkeit richtest und nicht davon ablässt, das wird sich verwirklichen. Erinnere dich: dem Universellen ist es völlig gleichgültig, wie du dich in Form ausdrückst, oder … wie du es in Form ausdrückst. Ein Auto ist ein Auto. Wie du damit umgehst, das liegt allerdings wieder völlig bei dir. Wer irgendwelche Manschetten hat oder wie auch immer daran zweifelt, der bekommt halt keins. Ich habe nicht mehr dran gezweifelt, sondern bin zur Tat geschritten und wurde dabei insofern unterstützt, dass der Weg dahin mir geebnet wurde. Und nun, wo  ich ihn schon einige Monate habe, weiss ich auch, dass es das “Richtige” war, denn er hat so viele Menschen begeistert, ganz gleich wo er auftrat. 🙂

    Peace and Blessings,

    Helmar

    Klassik

    am 16. Juni 2014 um 6:32 pm
    #56675

    Als Beweismittel, dass das Gesetz der Anziehung funktioniert oder weil er seine ganze Familie und Freunde damit kutschieren kann? Hm?

    Nix mit kutschieren. Das Gesetz der Anziehung funktioniert immer, selbst wenn wir es nicht glauben wollen. Etwas, worauf du deine Aufmerksamkeit richtest und nicht davon ablässt, das wird sich verwirklichen.

    Was mich interessiert: Woher hast Du den Glauben genommen, dass Du durch den MKS-Dienst deinen Wagen bekommst? Woher soll man wissen, dass irgendjemand dieses Buch letztendlich dann auch kauft und die ganze Übersetzung nicht für “lau” war?

    Mal angenommen, du hast noch 900 € zu leben (bzw. in Deinem Fall Rinde) und weißt, dass es für 3 Monate reichen wird, maximal, danach ist finito. Mit dem MKS-Dienst, denn Du nun übersetzt, was sagen wir, 2 Monate in Anspruch nimmt, gedenkst Du die Zukunft zu finanzieren. Woher nimmt man sich die GEWISSHEIT, dass es so eintreten wird? Das ist für mich so schwer zu verstehen, sowas kann man doch nicht planen. Man kann doch nicht wissen, ob dieses Buch auf Anklang stoßen wird oder ob auch nur ein einziger Mensch auf die Webseite klickt und das Buch überhaupt zur Kenntnis nimmt. Natürlich kann man denken, dass alle dieses Buch kaufen werden, aber das glaube Ich nicht, dass es so gemeint ist.

    Ja, das 2. hermetische Prinzip: Ein Same einer Pflaume wird zu einem Pflaumenbaum.

    Gruß, Klassik

    HypNEO

    am 17. Juni 2014 um 9:24 am
    #56676

    Hallo Klassik,

    Was mich interessiert: Woher hast Du den Glauben genommen, dass Du durch den MKS-Dienst deinen Wagen bekommst? Woher soll man wissen, dass irgendjemand dieses Buch letztendlich dann auch kauft und die ganze Übersetzung nicht für “lau” war?

    Kein Individuum kann in dieser Situation vorher wissen, dass irgendjemand das Buch kaufen wird.
    Wissen tut nur das Universelle Bewusstsein. Uns Individuen bleibt an dieser Stelle nur der Glaube.

    Es gibt nur einen einzigen Weg, Glauben in Wissen zu transformieren: Du musst die Erfahrung machen, und das erfordert die Entscheidung zu handeln.

    Ein gutes Beispiel dafür ist Bungee-Jumping. Kein Mensch kann vorher wissen, ob das Bungee-Seil ihn wirklich halten wird. Er kann es nur glauben. Nur durch den Sprung wird aus dem Glauben dann Wissen. Das erfordert Mut. Wer erst bereit ist zu handeln, wenn er das Wissen über den Ausgang hat, der wird in den allermeisten Fällen dort stehenbleiben, wo er ist.

    Mal angenommen, du hast noch 900 € zu leben (bzw. in Deinem Fall Rinde) und weißt, dass es für 3 Monate reichen wird, maximal, danach ist finito. Mit dem MKS-Dienst, denn Du nun übersetzt, was sagen wir, 2 Monate in Anspruch nimmt, gedenkst Du die Zukunft zu finanzieren. Woher nimmt man sich die GEWISSHEIT, dass es so eintreten wird? Das ist für mich so schwer zu verstehen, sowas kann man doch nicht planen. Man kann doch nicht wissen, ob dieses Buch auf Anklang stoßen wird oder ob auch nur ein einziger Mensch auf die Webseite klickt und das Buch überhaupt zur Kenntnis nimmt. Natürlich kann man denken, dass alle dieses Buch kaufen werden, aber das glaube Ich nicht, dass es so gemeint ist.

    Auch das ist ein Bungee-Sprung. Du kannst springen oder verharren. In beiden Fällen wirst du die Konsequenzen deiner Wahl zu spüren bekommen.
    Siehe auch Kapitel 12, Abschnitt 4.

    Gruß,
    HypNEO

    Helmar

    am 17. Juni 2014 um 10:51 am
    #56677

    Was mich interessiert: Woher hast Du den Glauben genommen, dass Du durch den MKS-Dienst deinen Wagen bekommst?

    Habe ich nicht (primär). Ich habe mir nur gesagt, dass wenn ich eine Übersetzung anfertige und mein Marketing erfolgreich ist, genug Geld für mich übrig bleiben würde. Der Maserati war im Hinterköpfchen schon noch da, aber auf ihn habe ich dann kein Augenmerk mehr gelegt, weil  andere Dinge zu dem Zeitpunkt viel wichtiger – und vor allem viel dienlicher/produktive – waren.

    Woher soll man wissen, dass irgendjemand dieses Buch letztendlich dann auch kauft und die ganze Übersetzung nicht für “lau” war?

    Weiß man nicht, bis es dann passiert. Mit der Zeit bekommt man auch ein Gefühl für Dinge, eben auch fürs eigene Einkommen. Eines noch: den Zweifel, dass es alles für “lau” war, hatte ich nicht, weil der gesamte Fokus aufs Erschaffen von Produkten und Dienstleistungen lag, aber auch auf der Kommunikation, dem Forum hier, auf Vorträge, Anzeigen, etc pp.

    Als es dann an der Zeit war, sich ein Auto zu kaufen (für die 2008er Vortragsreihe), dann kam auf einmal eins zum anderen, und das Auto war “da”.

    Mal angenommen, du hast noch 900 € zu leben (bzw. in Deinem Fall Rinde) und weißt, dass es für 3 Monate reichen wird, maximal, danach ist finito.

    Nein, nicht angenommen. So einen Gedankengang habe und hege ich nicht. Es gibt auch bei mir immer noch mal Zeiten, wo ich “haushalten” muss und nicht einfach nur ausgeben kann. Dann aber “kickt” gleich ein Programm ein, das zu einer schöpferischen Tätigkeit führt. Beispiel: Mallorca Seminar. Das ist nur deshalb entstanden, weil ich es “ins Leben gerufen” habe, weil ich weiß, dass mir das keiner in den Schoß legt, sondern ich es verwirklichen muss.  Da wusste ich auch nicht, ob es terminlich, inhaltlich oder von den Kosten her auf Anklang stoßen würde. Da ich aber “gefragt” habe, konnte sich daraus etwas entwickeln. Mittlerweile ist es fast ausverkauft. Das wäre nie geschehen, wenn ich den Gedanken nicht in aktive Handlung umgewandelt hätte.

    Mit dem MKS-Dienst, denn Du nun übersetzt, was sagen wir, 2 Monate in Anspruch nimmt, gedenkst Du die Zukunft zu finanzieren.

    Ja, zumindest auf absehbare Zeit, weil auch da eins zum anderen führt. Die Übersetzung des MKS ist ja mittlerweile marginal, weil so viele andere Produkte entstanden sind und sich sehr gut verkaufen.

    Woher nimmt man sich die GEWISSHEIT, dass es so eintreten wird?

    Weil du
    a) über die Naturgesetze Bescheid weißt (Sonnenblumensamen –> Sonnenbume)… MKS!
    b) dadurch Mut und Zuversicht an den Tag legst
    c) und natürlich tatkräftig wirst

    Dabei ist nicht alles immer linear, sondern z.B. durch  meine Beiträge hier oder die Videos auf Youtube kommt erst einmal direkt kein Geld (Erfolg?) rein, aber dadurch baue ich mir eine Basis auf, die zu Glaubwürdigkeit, Authentizität, etc. führt, was dann wieder dazu führt, dass sich neue Studenten wohl fühlen und meine Produkte oder Dienste erwerben.

    Das ist für mich so schwer zu verstehen, sowas kann man doch nicht planen.

    Muss man auch nicht. Du bist ja auf Glückseligkeit und Harmonie aus, und wenn Knete, Gesundheit und ein schönes Leben dazu gehören und du eben begreifst, dass du bewusst im Dienste anderer stehen musst/solltest/darfst, damit sie dich bereichern, dann fällt es dir auch leicht, die entsprechenden Schritte zu unternehmen, d.h. Dinge zu tun, die dir Freude bereiten und anderen eben auch.

    Man kann doch nicht wissen, ob dieses Buch auf Anklang stoßen wird oder ob auch nur ein einziger Mensch auf die Webseite klickt und das Buch überhaupt zur Kenntnis nimmt.

    Du, es gibt Ursache und Wirkung. Wenn ich die Webseite live habe und eben auch was zur Vermarktung tue, und das zusammen kommt mit Forum, Blogeinträgen, Vorträgen, Videos, Interviews etc. dann weiss ich, dass jeden Tag mehr als genug Menschen auf meine Webseite stoßen und meine Produkte erwerben.

    Natürlich kann man denken, dass alle dieses Buch kaufen werden, aber das glaube Ich nicht, dass es so gemeint ist.

    Nein, der Buchkauf steht am Ende der Kette. Davor stehen eben all die kleinen Dinge, die dazu führen, dass sich jemand mein Buch kauft, und das, obwohl es ja mindestens 6 Übersetzungen des MKS ins Deutsche gibt. Und umsonst kann man sich es auch herunterladen. ABER, die Menschen schätzen meine Arbeit, u.a. auch durch Produkterwerb, Seminarteilnahme, Brombeermarmelade, Einladungen, Bücher, uvm.

    Ja, das 2. hermetische Prinzip: Ein Same einer Pflaume wird zu einem Pflaumenbaum.

    Genau so ist es! 🙂 Mir hat das MKS so viel Mut gemacht, so viel “Basis” gegeben, dass ich  jetzt weiß, dass wenn ich etwas will, es auch bekomme. Sicherlich nicht über Nacht, aber das ist meist auch gar nicht Sinn der Sache. 🙂

    LG,

    Helmar

    am 17. Juni 2014 um 3:21 pm
    #56678

    Mal angenommen, du hast noch 900 € zu leben (bzw. in Deinem Fall Rinde) und weißt, dass es für 3 Monate reichen wird, maximal, danach ist finito. Mit dem MKS-Dienst, denn Du nun übersetzt, was sagen wir, 2 Monate in Anspruch nimmt, gedenkst Du die Zukunft zu finanzieren. Woher nimmt man sich die GEWISSHEIT, dass es so eintreten wird? Das ist für mich so schwer zu verstehen, sowas kann man doch nicht planen. Man kann doch nicht wissen, ob dieses Buch auf Anklang stoßen wird oder ob auch nur ein einziger Mensch auf die Webseite klickt und das Buch überhaupt zur Kenntnis nimmt. Natürlich kann man denken, dass alle dieses Buch kaufen werden, aber das glaube Ich nicht, dass es so gemeint ist.

    Wenn Du das Buch BIST, dass DU schreibst – um bei dem Beispiel zu bleiben – , hast Du Dein wahres Selbst (all Deine Sinne, Deinen Geist, Deine Seele) entsprechend ausgerichtet, dann spielt der potentielle Verdienst, der dahintersteckt, eine völlig untergeordnete Rolle. Und hier kommt im Prinzip der Meisterschlüssel ins Spiel, denn wenn Du Bist was Du Tust, ist das sag ich mal, in der kosmischen Ordnung und das Ergebnis wird immer entsprechend sein.

    Hast Du Dein SEIN, Deinen Fokus auf dem Gewinn gelagert, wirst Du immer im Nachteil sein, denn Du sattelst das Pferd – im rein kosmischen Sinne – immer von hinten auf. Es ist unsinnig, Dein Sein auf das Ergebnis ausgerichtet zu haben – wie soll es sonst auf Dein Tun gerichtet sein?

    Klassik

    am 18. Juni 2014 um 8:12 am
    #56679

    Hallo Fontanus,

    zuerst: ein sehr schöner Schreibstil! Das hat schon fast etwas von Poesie.

    wenn aber der Taler notwendig, um am Leben zu bleiben, so ist man zwangsläufig auf Gewinn aus. So ist es in gewissen Zeiten eines Menschen einfach. Die Aufmerksamkeit fällt aber nicht auf den Gewinn (Wirkung) sondern zu 99 % auf den Dienst (Ursache). Ich weiß nicht wie es euch gehen würde, in Situationen des Mangels (natürlich lebe Ich im Überfluss, überall ist es ersichtlich, nur bezahlt mir dieser Überfluss nicht meine Rechnungen) kann Ich mich einfach nicht genüsslich auf den Dienst konzentrieren, der mir bisher keinen einzigen Pfennig eingebracht hat, obwohl es Spaß macht, ihm nachzugehen. Bei diesem Thema wird mir so übel, man man man (Gegenargument, Gegenargument, Gegenargument).

    Was Du beschreibst sollte aber auf jeden Fall der ideale Weg sein.

    Gruß, Klassik

    am 18. Juni 2014 um 12:40 pm
    #56680

    Hallo Klassik – danke für die Blumen 🙂

    wenn aber der Taler notwendig, um am Leben zu bleiben, so ist man zwangsläufig auf Gewinn aus.

    Das ist richtig – ich weiß davon auch ein Lied zu singen. Das ändert aber an den Gesetzmäßigkeiten –  wie  die Dinge zu schöpfen und in nachhaltige Bewegung zu bringen sind, keinen Deut.

    Hierzu fällt mir eine wunderschöne und gleichermaßen bezeichnende Aussage ein, von Graf A.W. von Faber-Castell, Oberhaupt einer beispielhaft nachhaltigen deutschen Unternehmens-Dynastie:
    „Es geht nicht um Besitz von Vermögen, es geht vielmehr darum, ein Erbe weiterzugeben …“

    Die Aufmerksamkeit fällt aber nicht auf den Gewinn (Wirkung) sondern zu 99 % auf den Dienst (Ursache).

    Wenn Du die 1% als analytisch kalkulative oder affirmative  (sprich: konstruktive)  Sichtweise betreffs des Gewinnes siehst, kommt das vielleicht ungefähr hin mit der Quote – es zählt jedoch auch zur Tätigkeit, sobald man ihr den entsprechenden Wert, die entsprechende Mach verleiht. Also 100% Tätigkeit.

    Ich weiß nicht wie es euch gehen würde, in Situationen des Mangels (natürlich lebe Ich im Überfluss, überall ist es ersichtlich, nur bezahlt mir dieser Überfluss nicht meine Rechnungen) kann Ich mich einfach nicht genüsslich auf den Dienst konzentrieren, der mir bisher keinen einzigen Pfennig eingebracht hat, obwohl es Spaß macht, ihm nachzugehen. Bei diesem Thema wird mir so übel, man man man (Gegenargument, Gegenargument, Gegenargument).

    Zunächst gilt es den Geist zu beruhigen…. Genau auch darum geht es in hier in der Übung von Kapitel vier.

    Was Du beschreibst sollte aber auf jeden Fall der ideale Weg sein.

    Die schlechte Nachricht: Es ist der einzige Weg im erwachten Bewusstsein
    Die gute Nachricht: Im MKS und in den Interpretationen und Weiterführungen von Helmar ist genauestens beschrieben, wie es funktioniert.

    Gruß 🙂 Fontanus

    am 18. Juni 2014 um 3:42 pm
    #56681

    Klassik, später im MKS schreibt Onkel Charles was davon, dass man die Hinweise seiner Sinne umkehren muss, weil Erscheinungen trügerisch sind. Genau das steht in jedem Fall an, wenn einem das Außen Mangel und Beschränkung vorgaukelt. Da alles einen geistigen Ursprung hat, liegt es an dir, genau wie im MKS vorgegeben und erklärt, in die Stille zu gehen und zu Einsicht und Erkenntnis zu gelangen. “In der Ruhe liegt die Kraft”. Suche die Stille auf und lass ab von all dem, was das Außen dir zeigt. Setze neue Ursachen. Versuche neue Wege. Triff dich mit anderen Menschen. Fahr woanders hin. Lies was anderes. Schau dir andere Dinge ab, aber FFS mach nicht dasselbe weiter wie bisher.

    Ich habe vor ca 12 Jahren auf einmal angefangen, Webseiten zu entwickeln, also für Kunden. Das wollte ich auch nicht, aber ich war gut, und es brachte Geld ein. Jetzt mache ich es nur noch für meine eigenen Seiten. Für einige Zeit war das genau das Richtige. Auch du hast Fähigkeiten und Talente, die du versilbern kannst.

    Ich habe eine “can do” Grundeinstellung. Ich habe das Gefühl, dass dir diese auch gut täte, denn dann tust du Dinge, kommst voran und erkennst den Prozess und die Fortschritte.

    Wenn du partout nicht weißt, wo deine Talente liegen, lass dir eine numerologische und astrologische Analyse  anfertigen, damit du Einsicht in dich selbst bekommst. Ansonsten “follow your bliss”. Solltest du das jetzt schon tun und es bringt nix ein, dann ändere deinen Plan. Stille, Einsicht, Erkenntnis, Wege/Möglichkeiten, Handlung, Resultat. Beobachte genau. Schau, wo sich Lücken auftun. Schau, wo du Dienst leisten kannst. Und rechne immer mit dem Besten, egal was sich gegenwärtig im Außen zeigt. Das Geld liegt auf der Straße, aber nur die wenigsten wissen es aufzusammeln, weil sie die Gelegenheit erkennen, während die Masse sich weiterhin vom Istzustand blenden und dann vor allem abhalten lässt.

    Helmar

    PS: Ich habe gelernt, dass wer nicht fragt, der bekommt auch nicht. Wer nichts anbietet, dem wird auch nichts abgenommen. Steht auch im MKS. Ware haben – geistige oder richtige. Kanäle öffnen. Das geschieht eben durch eine positive Grundeinstellung sowie durch das Erkennen und Wahrnehmen von Gelegenheiten. Das kann und wird niemals jemand für dich tun – das ist allein dein Ding. Und selbiges gilt für jeden von uns. 🙂

    Klassik

    am 20. Juni 2014 um 9:57 am
    #56682

    Vielen Dank für eure Beiträge und eure unendliche Geduld mir gegenüber. Ich werde keine weitere negative Energie mehr verbreiten.

    Ich persönlich hätte niemals auch nur im Ansatz gedacht, überhaupt solch Beiträge mit negativem Grundstimmung zu verfassen, wie das hier geschehen ist; nach meinen Zielsetzungen bin Ich schon seit längerer Zeit auf der Überholspur des Lebens und fahre die süßen Früchte ein. Wenn das dann nach über 3 Jahren nicht im Ansatz eingetreten ist und das aktuelle Leben eher noch mehr Mangel, noch mehr Verlust, noch mehr “Schmerz” ist, man im Kopf aber schon fast alles durch hat, kommt man irgendwann zwangsläufig zu dem Punkt wo einfach das Feuer lichterloh brennt und man mit aller Gewalt versucht, dieses Feuer zu löschen. Es ist mit ganz großer Sicherheit auch so, dass Ich das MKS zu Beginn auf Sand gebaut habe und die Ergebnisse sind dementsprechend. Meine Taten waren zu Beginn so gegen allem, was andere tuen, sie waren mutig und visionär, wo Leute gesagt haben, ob Ich noch alle Waffeln am Zaun habe. Meine Beiträge mit negativer Grundstimmung hier sind alle vollkommen bewusst geschrieben worden; oft sitze Ich mehrere Abende daran, bevor Ich überhaupt auf Schreiben klicke, sah darin aber irgendwie die letzte Ausfahrt. Ich verfasse sie auch nur dann, wenn in mir der Gedanke nach einer Situation kommt: “Jetzt reicht es verdammt nochmal. Das kann einfach nicht so weitergehen.”

    Bezüglich Talente mein Verständnis: Man kann alles erreichen. Talente hin oder her. Das MKS schreibt genau das gleiche: Die Masse an Leben, die ein Individuum generieren kann, ist unbegrenzt. Dies steht bereits in den ersten drei Teilen. Hätte Ich das nicht gelesen, wäre das MKS im Schrank gelandet und Ich würde jetzt meinen “sicheren” Job weiter ausüben, den Ich irgendwann gekündigt habe, da Ich vollkommen hinter dem stand, was ich dort gelesen habe. In dem Buch “Das Gesetz des Mentalismus” (erst vor wenigen Monaten) und den Fragen, die Ich mir in der Stille gestellt habe kam immer das gleiche heraus was das Berufliche angeht, also habe Ich mich für diesen Weg entschieden. Da Ich einen gesunden Körper habe, mich bewegen kann, sportlich bin und zudem noch starke Interessen in gewisse Thematiken habe war Ich auch so “dreist”, mir meinen Lebensweg komplett neu zu schreiben, obwohl ausnahmslos jeder in meiner Umgebung gefragt hat, ob Ich einen Schaden hätte. Würde Ich das jetzt aufgeben, wie bescheuert wäre das? Einen Traum fallen lassen, für den man brennt. Ich habe mir Arbeit gesucht, die absolut nichts mit meiner Vision zu tuen haben, einfach, damit Geld reinkommt, damit mein Leben endlich selbstständig verläuft. Das macht jeder Student massenhaft. In keiner einzigen Station war Ich länger als zwei Wochen, meistens hat es mehrere Monate gebraucht, bis Ich da überhaupt rein gekommen bin. Mein Kopf war nicht: “Man, so ein Mist, jetzt muss Ich da arbeiten und Dosen einräumen!”, im Gegenteil. Ich habe ALLES gerne gemacht, ich war fast der einzige in dem gesamten Bums, der das GEIL fand und bin trotzdem nach kürzester Zeit geflogen.

    Wie auch immer. Ich denke, für einige neue Studenten (und davon wird es in Zukunft noch viel viel mehr geben, auch mehrere von “meinem” Schlag) wird es ein gutes Beispiel sein, wie man es nicht macht. Maybe not so good, da vieles durch meinen persönlichen Blick gekennzeichnet ist. Auf jeden Fall: MKS sorgfältig studieren. Absatz für Absatz. So wie Ich es zu Beginn gelesen habe (vor 3, 4 Jahren) kam bei mir nur ein Bruchteil von dem an, was wirklich auf den Seiten steht. Wenn Ich es jetzt lese ist es ein völlig anderes Empfinden.

    Vielen Dank für eure Geduld und eure Energie, Klassik

    am 20. Juni 2014 um 11:36 am
    #56683

    Hallo Klassik
    ich persönlich finde Deine Beiträge gar nicht negativ – im Gegenteil; wenn überhaupt, dann ist es allerhöchstens Deine Einstellung dazu. Wichtig ist doch zu erkennen, wo stehe ich, was bin ich, welche Möglichkeiten gemessen an meinen Fähigkeiten, meiner Lebenseinstellung, habe ich …

    … und da muss ich sagen: Wow, klingt doch super – Du weißt ziemlich genau wer  Du bist und was Du kannst. Ich denke, Du solltest Dir selbst gegenüber einfach ein bisschen nachsichtiger sein, ja Geduld haben.

    Wenn es nach dem MKS geht, analysierst Du die gegebene Situation – erinnerst Du Dich an die Geschichte mit der Elektrizität und dem Erfinder, der diese Kraft sozusagen in bare Münze umgewandelt hat?
    Parallel fällt mir auch nochmal die Kriegsschiff-Übung ein: Es geht darum, die Dinge vom Ursprung her analytisch in ein visionäres Ergebnis (nicht unbedingt der Gewinn ;)) zu verfolgen. Welches, das entscheidest Du allein. Gut, vielleicht müssen wir die eine oder Formel in der Gleichung korrigieren, sei's drum.

    Vielleicht sind die Mittel, egal in welcher Situation Du Dich auch gerade befindest, näher als Du denkst – Mittel, die Dir auf dem Weg zu Deinem Ziel nützlich sind. Gehe aus der Bewertung und schau, wo Du das Gold, meinetwegen erst einmal neben den Regalen findest – vielleicht musst Du hie und da hinrubbeln, um es zu erkennen 🙂

    Gehe aus dem (emotionalen) Konstrukt des Nicht-Messbaren, werde als Visionär zum Architekten und plane, was es zu planen gibt und erkenne, dass die Früchte aus dem, was Du erlebst und erlebt hast, bereits reif sind. Auch sie sind Mittel zum Zweck….

    Und: Zeit ist relativ und ein Licht das für „kürzere Zeit“ (als Du denkst) hell leuchtet, ist von viel weiter weg zu sehen, als die Flamme, die immer vor sich hin flackert. Du weißt es ja bereits, Du hast das Wissen. Nutze es – gehe auf die andere Seite: Beklage nicht die Situation, sondern erkenne den Wert in ihr – es gibt immer einen Wert.

    In diesem Sinne – fordere uns ruhig weiter, dafür ist dieses wunderbare Forum gemacht und davon abgesehen, wir können auch von Dir und Deinen Beiträgen eine Menge lernen, mir geht es zumindest so ;).

    Frohes Wachstum uns allen weiterhin, 🙂 Fontanus

    Klassik

    am 20. Juni 2014 um 3:46 pm
    #56684

    Hallo Klassik
    ich persönlich finde Deine Beiträge gar nicht negativ – im Gegenteil; wenn überhaupt, dann ist es allerhöchstens Deine Einstellung dazu.

    […]

    In diesem Sinne – fordere uns ruhig weiter, dafür ist dieses wunderbare Forum gemacht und davon abgesehen, wir können auch von Dir und Deinen Beiträgen eine Menge lernen, mir geht es zumindest so ;).

    Das ist herrlich, genauso habe Ich das gesehen, wenn Ich in letzter Zeit etwas geschrieben habe. “Ihr lernt durch meine Beiträge.”, “Mit meinen Fragen könnt ihr euch fordern und euer Wissen überprüfen und so ggf. neue Einsichten gewinnen.”, denn eine gewisse Hemmschwelle hinter dem Absenden der Beiträge war definitiv vorhanden.

    Ich werde auf jeden Fall weiter Fragen stellen (neben dem Studium), den Alles-ist-gerade-Mist-Aspekt hingegen werde Ich nicht mehr artikulieren.

    Gruß, Klassik

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