• VenusianRoots
    am 18. Mai 2014 um 4:08 pm #49994

    Hallo zusammen.
    Ich habe ein kleines Problem damit, die Meditationsübungen in meinen Tagesablauf zu integrieren. Bin gerade in Teil 4 und komme an manchen Tagen einfach nicht zum üben. Nun wollte ich euch fragen, ob ihr meint, dass tägliches Üben wirklich so wichtig ist oder ob man es auch schaffen kann, wenn man die Übungen einfach so lange macht, bis man der Meinung ist, sie zu beherrschen?

    Klassik
    am 19. Mai 2014 um 10:20 am #63441

    Hi VenusianRoots,

    Ich denke, dass es nicht notwendig ist, täglich zu üben. Es gibt sicher ein paar MKS-Studenten, die wirklich jeden Tag üben und jeden Tag konzentriert im MKS lesen, das sind aber die 1 %-Elite-Studenten hier. Es ist wie überall: Wenn Du 5 x die Woche Klavier lernst und dann an einem Tag mal keine Lust hast, ist das vollkommen in Ordnung und Du wirst trotzdem gute Fortschritte machen. Wenn Du aber nur einmal die Woche übst, dafür dann aber 5 Stunden am Stück wirst Du bei weiten nicht die Fortschritte machen, die Du machen würdest, wenn es regelmäßig geschehen würde.

    Also: Täglich üben, hin und wieder einen Tag off in Ordnung.
    Nicht: Einmal wöchentlich das Pensum der ganzen Woche “abarbeiten”.

    Der letzte Punkt ist natürlich auch richtig, je nachdem, was man so anstrebt…

    Gruß, Klassik

    am 19. Mai 2014 um 4:31 pm #63442

    Hallo Klassik

    Ich denke, dass es nicht notwendig ist, täglich zu üben. Es gibt sicher ein paar MKS-Studenten, die wirklich jeden Tag üben und jeden Tag konzentriert im MKS lesen, das sind aber die 1 %-Elite-Studenten hier. E
    Nicht: Einmal wöchentlich das Pensum der ganzen Woche “abarbeiten”.

    Um deine mathematischen Interpretationen nachvollziehen zu können, müsste ich alle MKS-Studenten und ihr Studium kennen. (kennst du diese?)

    Wichtig ist allerdings nachvollziehen zu können warum Haanel selbst beschreibt, das tägliche Übung wichtig ist. Hin und wieder die Übungen zu absolvieren ist nicht Sinn und Sache des Ganzen.

    Tägliche Übung ist wichtig…

    Falls der Kommentar von Klassik nur aus einer ironischen Motivation herraus entstanden ist, ist diese hier fehl am Platze.

    Denn die Übungen sind für ein Verhalten gedacht, was geändert werden soll, und wenn das Denken und Verhalten überwiegend dem entspricht was geändert werden soll, bleibt es bei dem wie es ist. Neues Verhalten muss als überwiegend dem entsprechen was eine Änderung bewirken soll.

    1 Tag neues Verhalten verändert nicht das 6 tägige übliche Verhalten. Das ist psychologisch bedingt. Das Unterbewusstsein zu beeinflussen heißt TÄGLICH NEUES VERHALTEN üben.

    5:29…….Beharrlichkeit wird gewinnen, aber Beharrlichkeit verlangt von dir, dass du diese Übungen täglich ohne Ausnahme durchführst.

    Falls du Klassik bereits Ergebnisse erhälltst, bei eintägiger Übung, ist es auch wichtig zu verstehen, das eigene Erfahrungen keine objektiven Ergebnisse sind, sondern graduell verschieden.

    Eigene Erfahrunguen sind IMMER subjektiv, ohne Ausnahmen. dies gilt übrigends auch für die Erfahrung das 1.000.000 € nötig sind um 100.000€ für sich zu gewinnen. (Glaubenssatz)

    :-*

    Klassik
    am 19. Mai 2014 um 4:35 pm #63443

    Tägliche Übung ist wichtig…

    Ich stimme Dir vollkommen zu! Wenn man aber jeden Tag übt und dann mal einen Tag auslässt – warum auch immer – , dann ist das schon in Ordnung; die Entwicklung wird dadurch nicht aufgehalten. Ansonsten könnte hier beinahe JEDER einpacken, wenn es anders wäre. Persönlich kenne Ich in diesem Forum niemanden, ich verwette aber mein gesamtes Hab und Gut darauf, dass hier eine absolute Minderheit wirklich jeden Tag übt. Ob das jetzt 1 % sind oder 2 %, ist doch nicht ausschlaggebend. Wahrscheinlich sind es 0,x %.

    Was an meinem Beitrag ironisch sein soll, weiß Ich wirklich nicht. Ich habe ja geschrieben:

    Also: Täglich üben, hin und wieder einen Tag off in Ordnung.

    Hin und wieder bedeutet ja jetzt nicht, alle zwei Tage zu pausieren, sondern regelmäßig zu üben und dann, wenn man auf gut deutsch gesagt keinen Bock hat, auch mal einen Tag auszusetzen.

    Gruß, Klassik

    VenusianRoots
    am 19. Mai 2014 um 5:29 pm #63444

    0K, danke. Ich habe es bisher immer so gehalten, dass ich zwar versuche, so oft wie möglich zu üben aber an manchen Tagen ist das zeitlich einfach nicht drin. Arbeit, Familie etc… Kann eigentlich eh nur abends üben, wenn die Kinder im Bett sind. Vor der Arbeit bin ich mit meinen Gedanken überall aber nicht in meinem Inneren 😉 Dafür bleib ich dann aber auch gerne mal 3 Wochen bei einer Übung bis ich der Meinung bin, dass ich sie wirklich beherrsche.

    concord
    am 19. Mai 2014 um 6:21 pm #63445

    Im Gesetz des Mentalismus steht, “Jede Stunde, die man auf die Verbesserung seiner selbst verwendet, wird hundertfache Zinsen im Leben eines jeden Menschen tragen.”
    Die Entscheidung, wie viel Zeit man aufwendet, hängt meines Erachtens davon ab, welchen Grad man erreichen möchte. Man sollte, besonders zu Anfang, gleichmäßig und sehr diszipliniert seinen Übungen nachgehen, um “die ersten spürbaren Erfolge” zu erzielen. Wenn das der Fall sein sollte, braucht man nicht mehr überzeugt werden. Vielleicht kommt man dann sogar zu dem Schluss, sich noch mehr mit dem Thema zu befassen, als in den Büchern empfohlen.
    Gruß concord

    VenusianRoots
    am 19. Mai 2014 um 6:33 pm #63446

    Nutze ja jede freie Minute zum trainieren. Habe auch richtig Spaß daran gefunden und würde gerne noch viel mehr machen. Bringt aber alles nichts, wenn man erst abends – wenn überhaupt – mal ein paar Minuten für sich hat…

    HypNEO
    am 20. Mai 2014 um 7:16 am #63447

    Hallo zusammen,

    ich denke auch, dass es in Ordnung ist, wenn man mal den einen oder anderen Tag auslässt. Die Täglichkeit ist meines Erachtens nicht der springende Punkt, auch nicht unbedingt die Regelmäßigkeit (wobei diese sehr empfehlenswert ist). Zum Ausgleich für fehlende Regelmäßigkeit kann ich dann empfehlen, die Übungen umso bewusster auf aufmerksamer durchzuführen.

    Es sei allerdings daran erinnert, dass die MKS-Lehre immer und zu jedem Zeitpunkt anwendbar ist, weil es eine geistige Methode ist. Es wäre falsch, sie auf die meditativen Übungen zu reduzieren. Diese sind nicht das MKS. Sie sind nur ein Mittel zur Erlangung von Bewusstheit.

    Gruß,
    HypNEO

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