Lernfortschritt

Kapitel 4 von 24
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Das wahre ICH

Helmar’s Kommentar

Herzlichen Glückwunsch, denn nach diesem Teil bist Du schon mindestens einen Monat dabei. Das ist eine tolle Leistung, sind doch die ersten 4 Wochen die schwierigsten. Hier, bei Teil 4, wirst Du wohl die bislang größte Erleuchtung erlangen. Nimm ihn deshalb besonders sorgfältig durch.

Über dieses Kapitel

In diesem Teil geht es um das wahre ‚Ich‘. Dieses ist weder Dein Körper, noch Dein Verstand. Du bist sie nicht, sondern sie sind von Dir! Beide sind Hilfsmittel zur Ausführung von Vorgängen, die das repräsentieren, was Du Dein Leben nennst. Verstehst Du? Du benutzt Deinen Verstand, um Dich mittels Gedanken, Worten und Handlungen auszudrücken. Das bedeutet, daß all das, was Du im Außen wahrnimmst, ein Teil von Dir ist, weil Du dafür aufnahmefähig bist; sonst würdest Du es gar nicht registrieren. Wie ausgeprägt dieser Teil allerdings ist, das entscheidest Du selbst. Wenn nicht, dann entscheiden andere darüber, aber entschieden wird in jedem Fall.

Das wahre ‚Ich‘ ist also spiritueller Natur – ihm stehen unendliche Möglichkeiten zur Verfügung. Da im geistigen Raum Gleiches Gleiches anzieht, hängt unser Wohlergehen von der Berücksichtigung des Gesamtinteresses ab. Das heißt nichts anderes, als daß wir a) nicht selbstsüchtig handeln sollen und b) uns nicht gegen das Außen oder eine Person auflehnen sollten. Widerstand, und das weißt Du aus Teil 1, erzeugt noch mehr Widerstand, und das kann Dir wahrlich nicht dienlich sein.

Das, was wir erhalten werden, steht in direkter Verbindung zu unserer Anstrengung. Positiv zu denken ist schön, aber nur ein Anfang. Mit dem Erkennen unseres wahren ‚Ich‘ lösen sich viele Knoten, denn damit einher geht ein direkter Energiefluß, der sich aus dem Universellen in Dich ergießt – vielleicht der erste wahre Schritt zur Erleuchtung. Bisher hast Du Dich ja eher bedeckt gehalten, während sich durch Deine geistige Inanspruchnahme nun alle Schleusen öffnen.

Selbstverleugnung führt nicht zum Ziel, denn Leben will sich auf vielfältige Art ausdrücken. Wir als Menschen sind der Kanal, durch den das geschieht. Das mit dem Kanal sollte fologendermaßen verstanden werden: durch unsere Anerkennung öffnet sich ein Energie- und somit Informationsfluß. Es muß also nichts erschaffen werden, denn im Universellen ist es bereits vorhanden. Wenn wir das aber nicht anerkennen und uns nicht verfügbar machen daran teilzuhaben, wie soll sich unser Leben dann auch verbessern? Das Wissen um Deine Verbindung zum Universellen und den Mechanismus – Denken genannt – diesen Kanal zum Fließen zu bringen, das gehört zum Master Key, dem Universalschlüssel, der dir alle Türen, Tore oder Schleusen öffnet. Einmal offen – und somit ohne Widerstand – fließt es von ganz allein.

Wir lernen, daß je mehr wir geben, um so mehr wir erhalten. Deshalb ist es so wichtig, hohe, erhabene, noble und großartige Gedanken und Ideale zu hegen. Die dazu benötigte Kraft kommt durch Ruhe und Besinnung, denn nur in der Stille können wir wirklich denken, sind wir in der Lage, uns zu konzentrieren, sprich: unsere Gedanken zu bündeln und eins zu werden mit unserem Gedankenobjekt. Das kommt aber in späteren Teilen noch einmal detailliert zur Sprache.

Es ist das Gefühl, das dem Gedanken Lebenskraft verleiht, und dieses Fühlen kommt nur durch Übung. Dieses Fühlen ist so wichtig, weil dadurch neue neuronale Verbindungen im Gehirn erschaffen werden, die sich dann in der Wirklichkeit Ausdruck verschaffen, so wie Dich z.B. eine traurige Nachricht weinen läßt. Durch die Übungen setzen wir eine Verursachungskette in Bewegung. Deren Resultat: Gewohnheit -> Automatisierung -> Sein. Erst wenn wir sind und nicht mehr über etwas nachdenken müssen, haben wir Meisterschaft darin erlangt. Dazu müssen wir aber geistig loslassen und unsere negativen Emotionen abstellen und durch positive ersetzen – lebenswidrige durch lebensrichtige.

Es ist letztlich der Verstand, der uns leitet. Wenn wir uns von unseren Gefühlen leiten lassen, bei denen wir nicht immer wissen, wie sie entstanden sind, kann es dazu kommen, daß sie uns irreführen. Gefühle werden somit vom Verstand bewußt mit dem Ziel eingesetzt, den Gedanken zu stärken und ihm Lebenskraft zu verleihen. Hier sei nochmal daran erinnert, daß es der Hypothalamus ist, der die endokrinen Drüsen direkt steuert, welche für das verantwortlich sind, was wir unsere Gefühlslage nennen.

Inhalt: Kapitel 4

Hiermit überreiche ich Dir Teil Vier. Dieser Teil wird Dir zeigen, warum das, was Du denkst, tust oder fühlst, ein Zeichen dessen ist, was Du bist.

Gedanken sind Energie, und Energie ist Macht und Kraft. Weil alle in der Welt bekannten Religionen, Wissenschaften und Philosophien auf der Darstellung dieser Energie gründen, anstatt auf der Energie selbst, war die Welt auf die Wirkungen beschränkt, während die Ursachen ignoriert oder schlichtweg mißverstanden wurden.

Aus diesem Grund haben wir Gott und den Teufel in der Religion, positiv und negativ in der Wissenschaft, sowie gut und böse in der Philosophie.

Der „Master Key“ kehrt diesen Vorgang um; er ist nur an der Ursache interessiert, und die von Studenten erhaltenen Briefe erzählen eine wunderbare Geschichte. Sie zeigen zweifelsfrei auf, daß sie die Ursache finden, durch die sie Gesundheit, Harmonie und Überfluß herbeiführen, oder was immer sie sonst zu ihrem Wohlbefinden und ihrem Glück benötigen.

Das Leben ist ausdrucksstark, und es ist unser Anliegen, uns harmonisch und konstruktiv auszudrücken. Trauer, Missstand, Unglück, Krankheit und Armut sind keine Bedürfnisse, und wir sollten sie ständig, ohne Unterlaß, eliminieren.

Der Vorgang der Eliminierung besteht darin, sich über Beschränkungen jeglicher Art hinwegzusetzen. Derjenige, der seinen Gedanken gestärkt und gereinigt hat, muß sich nicht vor Krankheitserregern fürchten, und derjenige, der zu einem Verständnis des Gesetzes der Fülle gekommen ist, wird sich umgehend zur Quelle der Versorgung hinbegeben.

Deshalb werden Schicksal, Glück und höhere Fügung genau so gelenkt wie der Kapitän sein Schiff oder der Lokführer seinen Zug lenkt.

Das wahre ICH

Über die Übung

Die Übung dieser Woche dreht sich wie angekündigt ums geistige Loslassen, um vollkommene gedankliche Entspannung. Jegliche negative Emotionen wie Haß, Ärger, Neid, Eifersucht, Trauer, Missgunst, Schwierigkeiten und Enttäuschung existieren nicht außerhalb unseres Verstandes. Diese Tatsache befähigt uns, uns von diesen Emotionen durch eine bewußte Anweisung zu trennen. Wir haben freien Willen, und es ist die Beharrlichkeit, die uns zum Ziel führt.

Geistiges Loslassen bedarf Körperkontrolle, Gedankenkontrolle und körperlicher Entspannung. Es bedarf auch Deines Verständnisses, daß Dein wahres Ich geistiger Natur und somit unbegrenzt ist. Diese Unbegrenztheit führt dann zur bewußten Inanspruchnahme dessen, was Du zu verwirklichen suchst. Genau dafür bedarf es des geistigen Loslassens, der totalen gedanklichen Entspannung. Diese gilt es zu üben, bis Du auch darin Meisterschaft erlangt hast.

Fragen & Antworten

  1. Was ist Denken?
    Denken ist geistige Energie.
  2. Wie wird der Gedanke übertragen?
    Durch das Gesetz der Schwingung.
  3. Durch was wird ihm Lebenskraft gegeben?
    Durch das Gesetz der Liebe.
  4. Wodurch nimmt er Form an?
    Durch das Gesetz des Wachstums.
  5. Was ist das Geheimnis seiner schöpferischen Kraft?
    Es ist eine geistige Aktivität.
  6. Wie können wir das Vertrauen, den Mut und die Begeisterungsfähigkeit entwickeln, die dann in dem Erreichen resultiert?
    Durch die Anerkennung unserer geistigen Natur.
  7. Was ist das Geheimnis der Macht?
    Dienst.
  8. Warum ist das so?
    Weil wir erhalten, was wir geben.
  9. Was ist die Ruhe?
    Eine körperliche Ruhe.
  10. Was für einen Wert hat sie?
    Es ist der erste Schritt zur Selbstkontrolle, zur Selbstbeherrschung.
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