Lernfortschritt

Kapitel 5 von 24
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Das Bewusstsein als Zentrum allen Seins

Helmar’s Kommentar

In Teil 5 geht es um das Bewusstsein als Zentrum allen Seins oder den Verstand als Zentrum deines Seins. Hier lernen wir, dass wir über das Durchsetzungsvermögen des bewussten Verstandes das (Unter-)Bewusstsein anweisen und beeinflussen können.

Über dieses Kapitel

Wir lernen, daß wir das Resultat vorherigen Denken sind, daß wir von außen beeinflußt wurden, ohne aber diese Feststellungen, Meinungen und Annahmen einer vorherigen Prüfung unterzogen zu haben. Wir lernen auch, daß wir zu dem werden, was wir heute denken. Zudem bringt uns das Gesetz der Anziehung nicht das, was wir uns wünschen, sondern das, was wir bereits sind. Andernfalls könnten wir es im Außen gar nicht über unsere Sinne wahrnehmen – das nur nochmal zur Erinnerung.

Charles Haanel ermahnt uns, beim Bau unseres geistigen Hauses genau so sorgfältig vorzugehen wie beim Bau eines normalen Hauses – warum sollten wir es auch anders machen? – es sei denn, wir wollen sowohl in einer geistigen als auch materiellen Bruchbude leben, die der leiseste Windstoß umbläst. Wir müssen genau prüfen, welche Materialien benutzt werden. Somit wird uns klar, daß physische, geistige und moralische Reinheit absolut unerläßlich sind, um eine Grundlage zu schaffen, die uns ein Gespür für Macht und Kraft gibt und Schüchternheit, Ängstlichkeit und Schwachmut beseitigt. Eine starke Aussage, aber der Wahrheit entsprechend. Wie oft ertappst Du Dich bei negativen Gedanken oder Äußerungen, bei unkontrollierten Gefühlsausbrüchen oder einfach nur saloppen Sprüchen über andere Personen wie Sport- oder Entertainment Stars, Politiker, oder nur Freunde oder Bekannte? Auch dessen solltest Du Dir bewußt werden, denn jeder Gedanke hat eine bestimmte Schwingung, die mit gleichartigen Schwingungen in Resonanz geht.

Zum Schluß lernen wir noch, daß aller Besitz das Resultat einer ansammelnden Haltung des Bewußtseins ist, eines Reichtumsbewußtseins. Du verstehst, was damit gemeint ist, oder? Eine ansammelnde Haltung des Bewußtseins, das heißt mehr von dem, wovon es vorher wenig gab. Heute hast Du mehr als gestern. Daß dieser Reichtum Deine eigenen Bedürfnisse sehr schnell abdeckt, ist vollkommen klar, und den Überschuß kannst Du dann an andere Menschen weitergeben und ihnen dienen, ganz gleich ob es mit Geld oder Liebe oder was auch immer ist.

Nachdem wir in den ersten 4 Wochen damit beschäftigt waren, uns selbst und unsere Rolle und Position innerhalb des Großen Ganzen zu erkennen, uns geistig und körperlich erst zu kontrollieren und dann zu entspannen, lernen wir nun in diesem Teil, alle Details wohlbedacht auszuwählen, damit das, was wir auf unser nunmehr starkes Fundament stellen, ebenso prächtig und langlebig ist.

Unsere Verbindung mit der Allmacht befähigt uns zunehmend, Stärke, Mut, Zuversicht und Vertrauen auszudrücken, weil wir schrittweise den Mechanismus entdecken und uns zunutze machen, der dem Ganzen zugrunde liegt. Das ist ein bedeutender Schritt nach vorne und für viele der Anfang dieses neuen ‚Ich‘. Genieße es schon mal in diesem Ausmaß – es wird aber noch viel besser!

Inhalt: Kapitel 5

Hiermit überreiche ich Dir Teil Fünf. Nachdem Du diesen Teil gründlich studiert hast, wirst Du sehen, daß jede denkbare Kraft, jedes Objekt oder jede Tatsache das Ergebnis von Bewußtsein in Bewegung ist.

Bewußtsein in Bewegung ist Denken, und Denken ist schöpferisch. Die Menschen denken jetzt wie nie zuvor.

Somit ist dieses Zeitalter das schöpferische Zeitalter, und die Welt verteilt die schönsten Preise an die Denker. Materie ist kraftlos, passiv und fix. Bewußtsein ist Kraft, Energie und Macht. Bewußtsein formt und steuert die Materie. Jegliche Form, die Materie annimmt, ist nichts Anderes als ein Ausdruck eines vorherigen Gedankens.

Aber Denken drückt sich nicht auf geheimnisvolle Weise aus; es beachtet natürliche Gesetzmäßigkeiten; es setzt natürliche Kräfte in Bewegung; es setzt natürliche Energien frei. Es verwirklicht sich in Deinem Verhalten und Deinen Handlungen, und diese wiederum haben einen Einfluß auf Deine Freunde und Bekannte und schlußendlich auf Deine gesamte Umgebung.

Du kannst Gedanken erschaffen, und da sie schöpferisch sind, werden sie für Dich die Dinge erschaffen, die Du Dir wünschst.

Das Bewusstsein als Zentrum allen Seins

Über die Übung

Es geht hier darum, sich an ein Ereignis aus der Vergangenheit zu erinnern, welches Dir damals angenehm erschien. Das fällt Dir leichter, denn irgendwie haben wir eine Programmierung, welche die negativen Dinge ausblendet – eine Art Überlebensinstinkt vielleicht. Also, verbringe die Übung damit, dieses Ereignis vor Dein geistiges Auge zu holen und es mit Details zu versehen. Das ist die erste in einer Reihe von Visualisierungsübungen, die zunehmend umfangreicher werden, aber unersetzlich sind, weil das, was Du Dir im Leben wünschst und woran Du bisher vielleicht nur ab und zu mal gedacht hast, nun mehr Aufmerksamkeit versehen wird und sich so automatisch die Chancen einer Verwirklichung erhöhen. Aber wie gesagt, es ist lediglich der Anfang.

An dieser Stelle ist es auch sehr wichtig zu verstehen, daß ein angenehmes Bild aus der Vergangenheit Dich in einen Zustand der Dankbarkeit versetzt. Diese läßt Charles Haanel im gesamten Buch unerwähnt und überläßt es so dem Studenten, aus eigener Kraft zu dieser Erkenntnis zu kommen. Anerkennung (Wertschätzung) und Dankbarkeit sind die Gefühle, die Du in Deinem Leben in jeder Situation hervorrufen willst. Sie machen das Leben im wahrsten Sinne des Wortes lebenswert.

Darüber hinaus ist sie deshalb so wichtig, weil es in dir das damalige Gefühl hervorbringt. Genau das willst du anschließend auch mit den neuen geistigen Bildern machen, damit sie Lebenskraft erhalten.

Fragen & Antworten

  1. Welcher Teil unseres geistigen Lebens ist unbewußt?
    Mindestens 90%.
  2. Wird dieses riesige geistige Speicherhaus allgemein genutzt?
    Nein.
  3. Warum nicht?
    Nur wenige verstehen oder schätzen die Tatsache, daß es eine Aktivität ist, die sie bewußt steuern können.
  4. Woher hat das Bewußtsein seine steuernden Tendenzen erhalten?
    Aus der Vererbung – was bedeutet, daß es das Ergebnis aller Umgebungen aller vergangenen Generationen ist.
  5. Was bringt uns das Gesetz der Anziehung?
    Unser „Eigenes“.
  6. Was ist unser „Eigenes“?
    Zum einen, was wir ererbt haben, sowie dem Ergebnis unseres vergangenen Denkens, sowohl bewußt als auch unterbewußt.
  7. Woraus besteht das Material, aus dem unser geistiges Haus besteht?
    Aus den Gedanken, die wir hegen.
  8. Was ist das Geheimnis der Macht?
    Alles Leben und alle Macht kommt von innen.
  9. Woher stammt es?
    Von dem wahrhaften Gebrauch der sich bereits in unserem Besitz befindlichen Macht.
  10. Wovon hängt der Besitz dieser Macht ab?
    Von der Anerkennung der Allgegenwärtigkeit der Allmacht.
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