Lernfortschritt

Kapitel 8 von 24
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Der Wert wahrhaften Denkens

Helmar’s Kommentar

In Teil 8 geht es um den Wert wahrhaften Denkens. Wenn Dein Denken nicht wahrhaftig ist, was für Resultate erwartest Du dann? Herauszufinden, was diese Wahrheit ist, das war ja bereits schon Aufgabe der vorangegangen Wochen. Hier lernst Du nun, daß Dein Leben das Resultat von Gesetzen ist, nicht das von Launen oder Veränderlichkeiten. Daraus ergibt sich wieder einmal ein wunderbares Gefühl, eine Dankbarkeit an die Schöpfung, ein Schulterklopfen an Dich, denn Du bist es als Individuum, als genialer Teil des Ganzen, durch den sich das Universelle in Form ausdrückt.

Über dieses Kapitel

Kleine Gedanken oder Selbstverleugnung bringen Dich nicht weiter – sie geben Dir genau das, was im Verhältnis zu Deinen Anstrengungen steht. Genauso verhält es sich mit großartigen Gedanken, die in Einklang mit den Naturgesetzen sind; die harmonisch, konstruktiv und kreativ sind; die wahrhaftig sind, weil sie Prinzip haben, während alles Böse oder Schlechte an sich kein Prinzip hat, sondern lediglich die Abwesenheit des Guten bedeutet. Das Schlechte kann ohne das Gute nicht existieren, das Gute aber wohl ohne das Schlechte, weil das Schlechte zerstört, das Gute wächst und sich entwickelt.

“Lerne, die Tür geschlossen zu halten, halte aus Deinem Geist und Deiner Welt jedes Element fern, das Einlaß sucht ohne Aussicht auf ein eindeutig hilfreiches Ende. “

Immer wieder solltest Du Dir dieses Zitat von George Matthew Adams ins Gedächtnis rufen, denn von Außen versuchen falsche und unerwünschte Schwingungen, Eintritt zu Dir zu erlangen. Halte sie fern, bekämpfe sie aber nicht. Sie fernzuhalten bedeutet, ihnen keine Aufmerksamkeit zu schenken und durch ihr Gegenteil zu ersetzen. Konzentriere Dich also auf das, was Du Dir wünschst – und ausschließlich darauf!

Diese Ausschließlichkeit ist etwas, womit viele kämpfen, weil sie sich immer noch auf ihre Sinneswahrnehmung verlassen. Diese kommt aber mit einer Verzögerung, weil sie Dir das Resultat vergangenen Denkens zeigt, das, womit Du Dich programmiert hast, um es jetzt wahrzunehmen. Was wußtest Du als Baby über Kriege, Porno, Eifersucht? Nichts. Jetzt aber weißt Du etwas darüber, weil Du Rezeptoren dafür erschaffen hast. Nun gilt es, auf dieselbe Weise Rezeptoren für Harmonie, Gesundheit, Liebe und Überfluß zu erschaffen. Das tust Du wie immer durch Deine Aufmerksamkeit, durch Wiederholung und Übung.

Du lernst in diesem Teil, daß alle Fehler Fehler von Ignoranz oder Unwissenheit sind, denn sonst hättest Du Dich damals nicht mit so vielen unnützen Programmen versehen. Das Master Key System lehrt Dich, die Wahrheit zu erkennen und Dir zunutze zu machen. Das macht es so machtvoll, so kraftvoll und so nützlich. Wahrheit ist das, was Prinzip hat, was aus sich heraus wachsen und somit bestehen kann. Polarität – sprich: Dualität – ist ein integraler Teil davon, weshalb es auch unabdingbar ist, die Bewertung von sogenannten negativen Dingen zu entfernen. Sie sind es, die Dir die Gegensätze aufzeigen und Dich zur Veränderung bringen. So dienen auch sie in diesem ewigen, kosmischen Spiel.

Sie zu kennen heißt aber noch lange nicht, daß wir sie uns zueigen machen müssen. Der wahre Master Key System Student lernt mehr und mehr Distanz zu ihnen zu wahren, gerade weil er sich der Auswirkungen dieser Art von Aufmerksamkeit bewußt ist.

Wo Wahrheit besteht, da haben Falschheit und Lüge keinen Platz mehr. Du wirst in Deinem Leben sehr schnell erkennen, wie sich dieses neue Verständnis breit macht. Es bereitet Dir nicht nur neue Einsichten und Erfahrungen, sondern es wird Schritt für Schritt zu Dir – zuerst Gewohnheit, dann automatisch, dann zu Dir. Dann hat sich ein neues System etabliert und der ursprüngliche Arbeitsaufwand ausgezahlt. Systeme haben die Angewohnheit, mit sehr wenig Energie aufrechterhalten zu werden. Hast Du eine Phobie, so reicht der Anblick z.B. einer Spinne, um völlig irrational auszuticken. Hast Du ein Reichtumsbewußtsein, reicht der Anblick z.B. eines schönen Autos, um Gefühle der Anerkennung und Schätzung hervorzurufen.

Inhalt: Kapitel 8

In diesem Teil wirst Du entdecken, daß Du frei wählen kannst, was Du denkst, aber das Resultat Deiner Gedanken richtet sich nach einem unveränderbaren Gesetz. Ist das nicht eine wunderbare Erkenntnis? Ist es nicht wunderbar zu wissen, daß unser Leben nicht irgendwelchen Launen oder Veränderlichkeiten jeglicher Art untersteht? Daß es durch Gesetze geregelt wird? Diese Beständigkeit ist unsere Gelegenheit, denn wenn wir uns mit diesem Gesetz in Einklang bringen, können wir uns den erwünschten Effekt mit unveränderbarer Genauigkeit sichern.

Es ist das Gesetz, welches das Universum zu einem einzigen großartigen Lobgesang der Harmonie macht. Gäbe es dieses Gesetz nicht, würde das Universum ein Chaos anstelle eines Kosmos sein.

Hier liegt dann das Geheimnis der Ursache von sowohl Gut als auch Böse. Das ist all das Gute und Böse, das es jemals gab oder jemals geben wird.

Laß mich Dir ein Beispiel nennen: Gedanken resultieren in Taten. Wenn Deine Gedanken erbaulich und harmonisch sind, wird das Ergebnis gut sein. Wenn Deine Gedanken zerstörerisch oder nicht im Einklang sind, wird das Ergebnis böse sein.

Es gibt deshalb nur ein Gesetz, ein Prinzip, eine Ursache, eine Quelle der Macht, und Gut und Böse sind schlichtweg Worte, die wir uns erschaffen haben, um das Ergebnis unserer Taten zu beschreiben, oder unserer Beachtung oder Nichtbeachtung dieses Gesetzes.

Die Bedeutung hiervon ist in den Leben von Emerson und Carlyle gut aufgezeigt. Emerson liebte das Gute, und sein Leben war eine Sinfonie des Friedens und der Harmonie. Carlyle haßte das Schlechte, und sein Leben war ein Abbild von wiederkehrender Unstimmigkeit und Disharmonie.

Hier haben wir zwei großartige Männer, jeder mit der Absicht, das gleiche Ideal zu verfolgen, aber der eine macht Gebrauch von konstruktiven Gedanken und ist somit im Einklang mit Natürlichem Gesetz; der andere hingegen macht Gebrauch von zerstörerischen Gedanken und bringt somit Zerstörung jeglicher Art und jeglichen Charakters in sein Leben.

Es ist somit offensichtlich, daß wir nicht hassen sollten, nicht einmal das „Schlechte“, denn Haß ist zerstörerisch, und wir werden bald herausfinden, daß wir den Wind säen und den Sturm ernten, wenn wir zerstörerische Gedanken hegen.

Der Wert wahrhaften Denkens

Über die Übung

Wahrhaftes Denken kann sich in deinem Leben nur da zeigen, wo dir Ursache und Wirkung bekannt sind. Was das Prinzip von Ursache und Wirkung anbelangt, suche auch das Kybalion auf und mache dich damit vertraut. Dadurch erkennst du, wie es mit anderen hermetischen Prinzipien zusammenhängt.

Jede Wirkung an sich ist nur eine Ursache für etwas Anderes, und deshalb besteht die Übung dieser Woche darin, ein materielles Objekt zu seinem Anfang zurück zu verfolgen, damit du erkennst, dass der Anfang von allem in dir selber liegt. Zur damaligen Zeit war das Kriegsschiff nicht nur das materiell größte von “Menschenhand” erschaffene Objekt, sondern repräsentiert auch eine sehr umfangreiche Art der Organisation. Dieses Beispiel zeigt auch, wie viele Menschen verschiedenen, vielleicht sogar an sich harmlosen Tätigkeiten nachgehen, die dann zusammen aber die Schlagkraft ausmachen, die von einem Kriegsschiff ausgeht.

Gleichzeitig kannst du für dich selber wichtige Schlüsse daraus ziehen, denn “nur gemeinsam sind wir stark”. Das heisst, dein Erfolg im Leben hängt von dem Erfolg anderer ab – du bist keine Insel.

Benutze diese Übung dazu, dir nicht nur der Komplexität des Endresultats bewusst zu werden, sondern auch jedes einzelnen Schritts auf dem Weg zur Fertigstellung. Und dann, wenn du am Ursprung angelangt bist, bei unseren Gedanken und Taten, dann erkennst du, wie wichtig es ist, die richtigen Ursachen zu setzen. Gleichzeitig erkennst du, warum Denken systematisch sein muss. Ein System hat nämlich die Eigenschaft, effizient zu arbeiten, d.h. es wird viel erreicht mit wenig Aufwand. Das ist der einzige Zweck eines Systems. Meditiere während der Woche auch darüber.

Sicherlich ist das alles anfangs nicht einfach zu verstehen, aber es ist dennoch von großer Tragweite, denn somit können wir für alles Verantwortung übernehmen, was sich uns im Außen zeigt und es somit umwandeln, entfernen oder verstärken.

Fragen & Antworten

  1. Was ist Vorstellungskraft?
    Eine Form schöpferischen Denkens. Das Licht, durch das wir neue Welten des Denkens und der Erfahrung durchdringen. Das mächtige Instrument, das jedem Erfinder oder Entdecker den Weg von der Theorie zur Praxis geebnet hat.
  2. Was ist das Ergebnis dieser Vorstellungskraft?
    Die Kultivierung der Vorstellungskraft führt zur Entwicklung von Idealen, aus der Deine Zukunft hervorgehen wird.
  3. Wie kann sie kultiviert werden?
    Durch Übung; sie muß mit Nährstoffen versorgt werden oder sie kann nicht leben.
  4. Wie unterscheidet sich die Vorstellungskraft vom Tagträumen?
    Tagträumen ist eine Form geistiger Zerstreuung, während die Vorstellungskraft eine Vorform schöpferischen Denkens ist, welche jeder konstruktiven Tat vorangehen muß.
  5. Was sind Fehler?
    Das Ergebnis von Ignoranz.
  6. Was ist Wissen?
    Das Resultat des Menschen Fähigkeit, zu denken.
  7. Was ist die Kraft, mit der erfolgreiche Menschen bauen?
    Bewußtsein ist die einzige bewegende Kraft, mit der sie sich die Personen und Umstände sichern, die zur Erfüllung ihrer Pläne notwendig sind.
  8. Was bestimmt das Ergebnis vorher?
    Das stetig im Bewußtsein gehaltene Ideal zieht zu seiner Erfüllung die notwendigen Umstände an.
  9. Was ist das Ergebnis einer scharfen analytischen Beobachtung?
    Die Entwicklung der Vorstellungskraft, der Erkenntnis, der Wahrnehmung und des Erschaffens.
  10. Wohin führen diese?
    Zu Fülle und Harmonie.
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